Springerpark - SP-Al Rawi: Wünschen der AnrainerInnen wurde Rechnung getragen

Wien (OTS/SPW-K) - "Die ursprünglichen Wünsche der ÖVP für den Springerpark haben ein riesiges Hotel, eine Tiefgarage, Stadtvillen und einen Parkplatz sowie mehrere Nebengebäude umfasst. Gegen diese Pläne hat es Widerstand der Anrainerinnen und Anrainer und des Bezirks gegeben", sagte SPÖ-Gemeinderat Omar Al Rawi am Freitag in seiner Wortmeldung im Wiener Gemeinderat, "Daher hat die zuständige MA 22 gemeinsam mit der Bürgerinitiative Tivoli Alarm einen Alternativvorschlag ausgearbeitet." Dieser sehe vor, dass die ÖVP ihr Hotel auf der Marillenalm errichte, während der Kinderspielplatz in den Springerpark verlegt werde. Damit wird der Spielplatz nicht mehr an der stark befahrenen Straße liegen, das kommt den Kindern zu Gute. Der Park soll nach historischem Vorbild saniert -das beinhaltet auch die Neupflanzung gefällter Bäume- und der Öffentlichkeit zugänglich gemacht, damit ihn die AnrainerInnen nutzen können. Weiters werde das alte Hotel ebenso wie die befestigte Autoabstellfläche abgetragen.

"Die Marillenalm ist im Besitz der Stadt Wien. Grundsätzlich kann man sich vorstellen, das Grundstück gegen den Springerpark zu tauschen, allerdings nur wenn verschiedenen Forderungen des Bezirks entsprochen wird", sagte Al-Rawi. Diese Forderungen beinhalten unter anderem, dass die Finanzierung und Erhaltung des Parks auf Kosten der ÖVP erfolgen sollen. "Außerdem hat die Bezirksvorstehung gemeinsam mit ÖVP, FPÖ und den Grünen gegen die Stimmen von Pro Hetzendorf eine Bürgerbefragung beschlossen", fasst der SPÖ-Mandatar zusammen. Der Hotelbau soll außerdem erst dann umgesetzt werden, wenn die Kinderspielplätze fertig sind. Wird das Hotel nicht innerhalb von fünf Jahren gebaut, könne man sich außerdem eine Rückwidmung der Fläche vorstellen.

Ein Abänderungsantrag im Gemeinderat sieht außerdem vor, dass die bebaubare Fläche auf der Marillenalm reduziert wird. "So kann einerseits die Baumkulisse erhalten, andererseits aber auch Platz für eine bessere Fußgängerverbindung geschaffen werden. Außerdem ist der Verwendungszweck des Springerschlössls auf kulturelle und soziale Zwecke, sowie Bildungseinrichtungen beschränkt worden", informierte der SPÖ-Politiker. Damit die Planungen umgesetzt werden können, bedürfe es noch eines Bauverfahrens, in dem alle AnrainerInnen Parteistellung haben und einer naturschutzrechtlichen Bewilligung.

"Mit den umfassenden Planungen und Gesprächen wurde versucht, den Wünschen der Anrainerinnen und Anrainer zu entsprechen. Zu großen Teilen ist das auch gelungen", freute sich Al-Rawi, "Die Planungen sind in einem Arbeitskreis mit allen zuständigen Fachdienststellen der Stadt, mit dem Bezirk und der Bürgerinitiative unter Federführung der MA 22 ausgearbeitet worden. Das Verfahren ist damit absolut transparent abgelaufen." (Schluss)

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