Gemeinderat - SP-Peterka: Neue Wohnungen für Wachstumsbezirk Floridsdorf

Wien (OTS/SPW-K) - "Auf dem Gebiet nahe dem Heeresspital, zwischen Stammersdorfer Straße, Brünner Straße sowie Herrenholzgasse und dem Marchfeldkanal sind aktuell 1.200 neue Wohnungen geplant. Die Wohnbauten, die hier errichtet werden, sind ein weiteres Angebot an die Wohnungssuchenden in Wien, die sich Wohnen im Grünen wünschen, aber dennoch von den Vorteilen der Großstadt profitieren wollen", erklärte Gemeinderat Christian Peterka im Rahmen der heutigen Gemeinderatssitzung.

Die Stadt Wien wachse, in fünf Jahren wird die Bevölkerung bereits um fünf Prozent gestiegen sein, im Jahr 2030 gar um 15 Prozent. "Dabei werden die 30-44-Jährigen die größte Altersgruppe darstellen, also genau jene Gruppe, von der wir wissen, dass ihre Bereitschaft die Wohnung zu wechseln sehr hoch ist. Die Statistik zeigt, dass schon jetzt der Bezirk Floridsdorf, neben Simmering und der Donaustadt, zu den größten Wachstumsbezirken zählt. Daher wollen wir den Wienerinnen und Wiener, die bereits hier wohnen oder noch zuziehen werden, ein qualitätsvolles und passendes Angebot an Wohnformen machen", unterstreicht Peterka.

Der Kritik der Wiener Grünen kann der Gemeinderat nichts abgewinnen:
"Die Flächenwidmung für dieses Bebauungsgebiet ermöglicht uns eine sinnvolle Baudichte, deren Maximalhöhe mit der Bauklasse 3 begrenzt ist. Und auch das gilt nur für einzelne Gebäudeteile, der Großteil ist auf Bauklasse 2 gewidmet. Zudem bleibt der bestehende Grünraum wie der Marchfeldkanal und der benachbarte Wald-und Wiesengürtel in vollem Umfang bestehen", erklärt Peterka. Auch eine, von den Grünen ausgerufene, Gefährdung des alten Ortskerns von Stammersdorf oder um das angeblich einmalige Naturschutzgebiet, kann Peterka nicht erkennen, denn: "Zum einen ist der Ortskern von Stammersdorf vom Bebauungsgebiet zu weit entfernt, um diesen bedrohen zu können und zum anderen gibt es dort kein Naturschutzgebiet, sondern nur landwirtschaftlich genutzte Flächen."

"Es ist mir aber auch unverständlich, wieso die ÖVP nicht zustimmt, insbesondere weil der VP-nahe Geschäftsführer der Bundesinnung Bau in der Wirtschaftskammer Katzenschlager erst vor kurzem kritisiert hat, dass zu wenig neue Wohnungen gebaut werden. Allerdings passt das nicht auf Wien, denn mit rund 7.000 geförderten Wohnungen pro Jahr erbringt die Stadt Wien alleine knapp die Hälfte der gesamten Neubauleistung in Österreich. Das hat auch ein preisdämpfende Wirkung auf den gesamten Wohnungsmarkt", betont Peterka.

"Das geplante Wohngebiet erhält die bestehenden Grünräume, bietet den künftigen Mieterinnen und Mietern ein qualitätsvolles Wohnangebot und verfügt über eine gute Infrastruktur", stellt Peterka klar und erinnert abschließend daran, Diskussionen um Flächenwidmungen und geplante Wohnbauten nicht aus politischen Gründen dazu zu verwenden die Bevölkerung zu verwirren, sondern durch ein respektvolles Miteinander ein Gesprächsklima zu schaffen, das eine echte Information der Bürgerinnen und Bürger erst möglich macht. (Schluss)

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