FP-Jung zu Volksbefragung: Für SPÖ kein Grund zum Jubeln!

Wien (OTS/fpd) - Fast schon das "beste Ergebnis aller Zeiten!" jubelt die SPÖ-Propaganda nach der No-na-Umfrage der Vorwoche. Tatsächlich sei es ihnen aber nicht einmal annähernd gelungen, ihre eigenen Stammwähler an die Urne zu bringen. Weder die neu propagierte Briefwahl, die die vorgekauten Wunschergebnisse geradezu präsentierte, noch der sieben Millionen Werbeaufwand, der die Medien anfütterte, auch nicht das ORF-Trommelfeuer im "Wien Heute", in ZIB-Berichten und Radiomeldungen oder die rechtlich übrigens zweifelhaften Modalitäten, die ein Ausfüllen auch noch nach Wahlschluss ermöglichten, brachten mehr Beteiligung, so heute der Gemeinderat der FPÖ-Wien, LAbg. Mag. Wolfgang Jung im Zuge der Debatte im Gemeinderat.

Es hätten nur mehr "Einsammler" gefehlt, die die Briefe - natürlich ohne Druck - abholen. Gegenwärtig erleben wir derartige "Erinnerungstrupps" wahlwerbender Gruppen von VP und SP bei der Kammerwahl. Sogar eigene Briefkästen - sonst schon eine Seltenheit im Stadtbild - wurden aufgestellt und extra Mäntelchen für die Werbung designt, so Jung, der diese Aktion für den Höhepunkt der Lächerlichkeit hält. Unter diesem Licht und realistisch ausgewertet, sei das Ergebnis alles andere als zu bejubeln.

Zum Ausgang der Volksbefragung bzw. der einzelnen No-na-Fragen stellt sich Jung die Frage, was denn aus Wiener Wohnen mit seinen ganzen Subfirmen und Helferlein wie der Reischl GmbH usw. wird, wenn die Hausmeister wieder eingeführt werden. Und was wird die SPÖ tun, wenn die Bundesregierung nicht mitspielt? Werden jetzt unrealistische Zeitangaben gemacht, weil damit gerechnet wird? Die SPÖ hätte diesbezüglich schon vorher Druck ausüben können. Dafür wären Millionen an Werbekosten nicht notwendig gewesen. Wissenswert wäre zudem, ob die Hausmeister, wie die FPÖ fordert, mit einem Standardvertrag angestellt werden und welche Aufgaben sie in Zukunft übernehmen werden. "Sind sie nur eine Ergänzung der Kapperltruppen oder bekommen sie echte Aufgaben?", fragt Jung.

Die Häupl-SPÖ hätte einiges - allerdings wenig konkret - versprochen. Es werde interessant sein zu sehen, was und wie und vor allem wann sie es umsetzt. Die FPÖ-Wien verspricht jedenfalls eine begleitende Beobachtung durchzuführen, um zu sehen, was tatsächlich besser werde. Denn versprochen wurde von Seiten der Stadtroten in der Vergangenheit schon viel, umgesetzt wurde wenig, so Jung abschließend. (Schluss) hn

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