Leitl: Öffentliche Hand muss bei Zahlungen offener Rechnungen aufs Gas steigen

Pünktliche Zahlungen brächten Betrieben ein Mehr an Liquidität im zweistelligen Millionenbereich

Wien (OTS/PWK167) - Kürzere Zahlungsziele der öffentlichen Hand würden den kleinen und mittleren Unternehmen gerade in der Wirtschaftskrise sehr helfen, doch leider ist die öffentliche Hand diesbezüglich alles andere als ein Vorbild. Diese jüngst von Wirtschaftskammer-Präsident Christoph Leitl geäußerte Kritik wird nun auch in einer Studie des KSV1870 bestätigt. Demnach schneiden öffentliche Stellen in puncto Zahlungsverzug nicht nur deutlich schlechter als Privatpersonen und Betriebe ab, sondern warteten bei der Begleichung ihrer Rechnungen in letzter Zeit sogar noch länger zu.

"Diese Unsitte, die vor allem den kleineren Betrieben sehr zu schaffen macht, ist gerade jetzt nicht akzeptabel. Jeder Tag weniger Zahlungsverzug stärkt die Betriebe. Die öffentliche Hand muss hier dringend aufs Gas steigen", mahnt Leitl dringend raschere Zahlungen der öffentliche Hand an die Betriebe ein. "Wenn pünktlich bezahlt würde und die öffentliche Hand innerhalb von 30 Tagen und nicht nach rund 40 Tagen offene Rechnungen begleicht, hätten die österreichischen Betriebe ein Mehr an Liquidität im zweistelligen Millionenbereich." (SR)

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