FP-Gudenus: SPÖ lässt Jugend im Stich und badet sich in Selbstbeweihräucherung

Zuerst Deutsch dann Schule

Wien (OTS/fpd) - Während die Wiener SPÖ vor der Wahl in Permanenz Selbstbeweihräucherung betreibe und mit ihrer "Ausbildungsgarantie" ein weiteres Luftschloss baue, steige die Arbeitslosenquote kontinuierlich, das Niveau in der Schule sinke beträchtlich und Wien sei bundesweit weiterhin Schlusslicht bei den Lehrstellen, so heute der Bildungs- und Jugendsprecher der FPÖ Wien, LAbg. Mag. Johann Gudenus.

In der Bundeshauptstadt kommen auf eine offene Lehrstelle bereits fünf Lehrstellensuchende. Seit dem Amtsantritt von Michael Häupl im Jahr 1994 habe Wien als einziges Bundesland 8.000 Arbeitsplätze verloren. Auch die Entwicklung am Arbeitsmarkt zeige, dass gerade die Gruppe der 20 - 24-Jährigen von der Arbeitslosigkeit massiv betroffen ist, weil es gerade hier besonders viele Lehrarbeiter gebe. Auf Grund der düsteren wirtschaftlichen Situation müssen immer mehr Betriebe ihre Mitarbeiter entlassen und können daher auch keine weiteren Lehrstellen anbieten. Es mache also überhaupt keinen Sinn, wenn die Rathausroten irgendwelche Lobhudeleien von sich geben und versuchen, mit hohlen Phrasen eine top Lehrstellenausbildung vorzutäuschen. Das werden ihnen die Jugendlichen ohnehin nicht glauben, so Gudenus.

Immer mehr Schulabgänger verfügen über nur geringe Grundkompetenzen in Lesen, Schreiben und Rechnen. Die FPÖ Wien verfolge daher weiterhin das Konzept "Erst Deutsch, dann Schule" und setzt sich für die Einführung eines verpflichtenden Kindergartenjahrs nur für jene, die noch nicht ausreichend Deutsch können ein, um das Niveau wieder zu steigern. Zudem werde erneut die Integrierung des B-Führerscheins in die Lehrlingsausbildung sowie die Streichung des Eigenanteils für die begünstigte Lehrlingsfahrt gefordert. Weiters ist die Einrichtung eigener Jungwiener-Wohnungen von höchster Dringlichkeit. Diese konkrete Umsetzung wäre nicht nur eine Form der Jugendförderung sondern auch eine sinnvolle arbeitsmarktpoltische Maßnahme. Die Lobhudeleien der SPÖ würden jedenfalls keine Lehrstellen bringen, so Gudenus abschließend. (Schluss) hn

Digitale Pressemappe: http://www.ots.at/pressemappe/85

Rückfragen & Kontakt:

Klub der Freiheitlichen, Pressestelle
Tel.: (01) 4000 / 81 798

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | NFW0008