Filmförderung und Sperrfristen - Filmindustrie weist die Missinterpretation des FFG-Entwurfes zurück

Flexiblere Regelung notwendig vor allem im Hinblick auf den wichtigsten Koproduktionspartner Deutschland und seine in Änderung befindlichen Sperrfristenregelungen

Wien (OTS/PWK166) - Mit großem Unverständnis hat der
Fachverband der Film- und Musikindustrie die Aussendung des Fachverbandes der Lichtspieltheater und Audiovisionsveranstalter drei Wochen nach Beginn der offiziellen Begutachtung zur Kenntnis genommen. Hier kann es sich nur um einen fatalen Irrtum handeln, der leicht hätte aufgeklärt werden können. Nach einem Jahr größten Erfolges österreichischer Produktionen - in österreichischen Kinos mit 1,4 Millionen Besucher deutlich belegbar - wird man den Filmproduzenten schwer so fatale Vorgänge unterstellen können, wie dies in der emotionellen Aussendung angenommen wird.

Nichts von den Behauptungen ist wahr; in den Gremien des ÖFI ist Verleih und indirekt auch Kino vertreten. Jene, die im Alltag mit Kino und Verleih und Produzenten zu tun haben, wissen um die Notwendigkeit einer flexibleren Regelung vor allem im Hinblick auf den wichtigsten österreichischen Koproduktionspartner Deutschland und seine in Änderung befindlichen Sperrfristenregelungen.

Nur darum geht es und nicht um die behauptete Aufhebung der Schutzfristen zu Gunsten der österreichischen Lichtspieltheater. Die Kinoschutzfristen bestehen und sind dem deutschen Standard angeglichen worden.

Der Fachverband weist daher die Vorwürfe in der Aussendung des Fachverbandes der Lichtspieltheater und Audiovisionsveranstalter nachdrücklich zurück. Jene Kinos, die österreichische Filme spielen, haben keine Zweifel über die solidarische Haltung von Verleih und Filmproduktion. (JR)

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