Beatrix Karl: Stipendien sind maßgeschneiderte Zukunftsinvestition

Forschungsministerin bei Stipendienverleihung in der Österreichischen Akademie der Wissenschaften - 88 Stipendien mit Fördervolumen von 6,4 Millionen Euro

Wien (OTS) - "Stipendien sind eine maßgeschneiderte Zukunftsinvestition und unverzichtbarer Bestandteil der individuellen Nachwuchsförderung", so Wissenschafts- und Forschungsministerin Beatrix Karl bei der heutigen Stipendienverleihung in der Österreichischen Akademie der Wissenschaften (ÖAW). Die ÖAW vergibt alljährlich im Auftrag des Bundesministeriums für Wissenschaft und Forschung (BMWF) Stipendien. Insgesamt wurden im Vorjahr 88 Stipendien mit einem Fördervolumen von 6,4 Millionen Euro verliehen. "Diese Stipendien sind ein wichtiger Baustein zur Bildung von Exzellenz an den heimischen Universitäten und Forschungseinrichtungen", betonte Karl.

Die Ministerin, die selbst APART-Stipendiatin war, dankte ÖAW-Vizepräsidentin Sigrid Jalkotzy-Deger für die effiziente Abwicklung der Stipendien. "Die ÖAW übernimmt hier große Verantwortung für den wissenschaftlichen Nachwuchs und setzt ein wichtiges Signal zur Förderung von jungen Wissenschafterinnen und Wissenschafter vor allem im Bereich der Geistes, Sozial- und Kulturwissenschaften, aber auch den Naturwissenschaften."

Die Österreichische Akademie der Wissenschaften vergibt jährlich im Auftrag des Bundesministeriums für Wissenschaft und Forschung (BMWF) Stipendien aus den Programmen APART und DOC (DOC, DOC-fForte, DOC-team; insgesamt 82 Stipendien). Weiters werden Max Kade Stipendien der Max Kade Foundation über die ÖAW verliehen (insgesamt sechs Stipendien).

Die Ministerin bekräftigte in ihrer Rede auch ihr Bekenntnis zur Stärkung der Grundlagenforschung: "Mit der Grundlagenforschung an unseren Universitäten und exzellenten Forschungseinrichtungen legen wir im besten Sinne des Wortes die Grundlage für Innovation und Fortschritt." Karl unterstrich auch, das von Johannes Hahn initiierte Forschungsfinanzierungsgesetz weiter zu verfolgen: "Wenn sich Forschung und Entwicklung auf die öffentliche Hand verlassen können, dann bedeutet das einen unbezahlbaren Standortvorteil." Österreich habe bereits eine Aufholjagd im europäischen Spitzenfeld geschafft, diesen Weg gelte es nun fortzusetzen. "Dafür brauchen wir besonders auch eine engagierte Nachwuchsförderung."

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