Grüne Donaustadt: SPÖ & Co werden immer mehr zur Belastung für BezirksbewohnerInnen

Verkehrsbelastung und Grünraumverbauung unzumutbar

Wien (OTS) - Die gestrige Bezirksvertretungssitzung im flächenmäßig größten Bezirk von Wien hat gezeigt: Einziges Anliegen von SPÖ (sowie FPÖ und ÖVP) ist die Immobilienentwicklung. Sind die Menschen erst einmal angesiedelt, werden sie von Bezirks- und Stadtregierung in der Verkehrshölle mit ihren Problemen alleine gelassen:

- Die MieterInnen in der Donaucity werden weiterhin gesundheitsschädlichen Lärmbelastungen durch Autobahn-, Straßen und Musiklärm ausgesetzt. Der von den Grünen geforderte Umbau der Tunnel-Entlüftungsschlitze in der Leonard-Bernsteinstraße wurde von SPÖ, ÖVP und FPÖ abgelehnt, obwohl dies eine Möglichkeit gewesen wäre, wenigstens einen Teil des Straßenlärms zu mildern. Die noch wichtigere Überdachung der Donauuferautobahn wird schon länger von roten und schwarz-blauen VerkehrsministerInnen abgelehnt. So werden die berechtigten Forderungen Tausender Donaucity-EinwohnerInnen weiterhin ignoriert, obwohl die im April 2009 von den Grünen initiierte BürgerInnenversammlung deutlich gezeigt hat, wo die Probleme liegen.

- Der raschere Ausbau des Marchegger Ostbahnastes wenigstens auf Wiener Gebiet wird von SPÖ, FPÖ und ÖVP abgelehnt, obwohl gerade diese Maßnahme die Chance für die Schaffung einer Park&Ride-Möglichkeit an der Stadtgrenze böte, mit Entlastung der Donaustädter Siedlungsgebiete wie z.B. Breitenlee

- Gegen heftigen Widerstand der AnrainerInnen sollen auch dichtere Verbauungen des Stadlauer Mühlgrundes und weiterer Grüngebiete sowie die jeder verkehrspolitischen Vernunft widersprechende Auflassung der S-Bahn-Station Stadlau durchgedrückt werden

- Weiter soll das Flugfeld Aspern mit Hochdruck verbaut werden, obwohl Bahn-, Straßenbahn- und Straßenanbindung nach wie vor ungeklärt sind. Eine Bezirks-Transitautobahn "A23" kann aus Sicht der Grünen aber keine Lösung sein

Immerhin wurden von den Grünen gestern der mit absoluter Mehrheit regierenden SPÖ Lippenbekenntnisse zum Erhalt der Schnellbahnstation Hausfeldstraße (mit einem Einzugsgebiet von 20.000 Menschen) und zur Erarbeitung eines - seit Jahrzehnten überfälligen -Bezirksentwicklungskonzeptes abgetrotzt.

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