Kirchen und NGOs gegen kurzfristige Umweltpolitik gefragt

Wien, 26.02.10 (KAP) Die Kirchen und NGOs sind gefragt, der viel zu kurzfristig ausgerichteten Umweltpolitik konsequent nachhaltiges Denken und Agieren entgegenzusetzen: Das betonte der ehemalige EU-Agrar-Kommissar und österreichische Landwirtschaftsminister Franz Fischler in einem Interview der "Missio"-Zeitschrift "alle welt". "Wir können uns die Fortsetzung der derzeitigen Energie- und Klimapolitik nicht leisten", warnte Fischler, "das würde zu einem Desaster noch nie dagewesenen Ausmaßes führen". Um gegenzusteuern, brauche es neben wirtschaftlichen auch politische Innovationen. "Aber woher kommen diese heute noch?", fragte Fischler: "Wenn überhaupt, dann aus dem Bereich der NGOs und der Zivilgesellschaft", denn die Politik sei durch das ständige "Schielen auf die nächste Wahl" zu kurzfristig angelegt.

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