Wiener Gemeinderat (2)

Fragestunde

Wien (OTS) - Die vierte Anfrage ging von GR Mag. Wolfgang Gerstl (ÖVP) an Bgm Dr. Michael Häupl (SPÖ) und betraf eine zusätzliche Verkehrsanbindung des zukünftigen Hauptbahnhofes an die U2. Häupl betonte dass es ausreichende Alternativen zur U2 gebe und eine entsprechende Verkehrsanbindung gewährleistet sei. Gerstl merkte an, dass auch namhafte Verkehrsexperten Kritik an der geplanten Verkehrsanbindung üben würden und forderte Häupl auf, sich kritisch mit dieser Thematik auseinander zu setzen. Häupl zitierte darauf hin aus dem Rechnungshofbericht, dass "Varianten im Hinblick auf Kosten und Nutzen zu erwägen wären". Die Möglichkeit der U2 würde jedoch im Rechnungshofbericht lediglich angedeutet, man würde sich sehr wohl damit auseinander setzen, jedoch sehe er keine zu erwartende Verbesserung durch die U2. Technische Fragen hinsichtlich der Verlängerung der U2 Richtung Süden könne er als Nicht-Experte nicht beantworten, so Häupl.

Die fünfte Anfrage wurde von GRin Veronika Floigl (SPÖ) an Wohnbaustadtrat Dr. Michael Ludwig (SPÖ) gestellt und bezog sich auf die Novelle der Sanierungsverordnung im letzten Jahr. Ludwig antwortete, dass die Sanierungsverordnung durchaus erfolgreich sei und einen steigenden Anreiz für umfassende Wohnhaussanierungen biete. Zu dem setze sie Impulse für die Wirtschaft. Die Anträge für Sanierungen seien im letzten Jahr um 70 Prozent gestiegen, mehr als die Hälfte würden direkt aus den Wiener Wohnbauförderungsmitteln unterstützt. Auf Anfrage von GR Dr. Eisenstein (FPÖ) sagte Ludwig, dass er im Rahmen eines der nächsten Wohnbauausschüsse gerne näher auf die Schwerpunkte der Sanierungstätigkeit eingehen werde. Um weitere Hauseigentümer von den Vorteilen der Sanierung zu überzeugen, setze man verstärkt auf zusätzliche Information und Beratung. Auch hinsichtlich des Ausbaus von Dachgeschossen sei die Nachfrage eine sehr große, ein Rückgang der Anfragen könne er so nicht bestätigen, schloss Ludwig.

Aktuelle Stunde zum Thema "Die Wiener Ausbildungsgarantie -Meilenstein in der Arbeitsmarktpolitik Wiens"

GRin Mag. (FH) Tanja Wehsely (SPÖ) stellte fest, dass sich nun einmal mehr manifestiere, wer in dieser Stadt junge Menschen unterstütze und respektiere. Die Wiener Ausbildungsgarantie könne man "mit Stolz" als einen Meilenstein in der Förderung der Jugend bezeichnen. Diese beziehe sich so wohl auf die Schule, die Lehre sowie auf psychologische Unterstützungsmaßnahmen in der Betreuung junger Menschen. Im Besonderen hob sie die erhöhte Qualität in den Lehrwerkstätten sowie die Förderung von Lehrabschlüssen hervor. Die Ausbildungsgarantie sei eine neue und wichtige Säule in der Arbeitsmarktpolitik und auch die neue "Kümmer-Nummer" 0800 20 20 22 ein großer Erfolg so Wehsely. Die Schnittstelle Schule - Beruf sei von essentieller Bedeutung und würde durch die neue Ausbildungsgarantie "noch besser verzahnt". (Forts.) wil/bom

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