FPÖ-Neubauer: Präsidentenwahl - Quiquita-Deal von SPÖ und ÖVP?

Wien (OTS) - Kabarettreif war die gestrige Ankündigung von Vizekanzler Pröll zur bevorstehenden Präsidentenwahl, der mit dem Bonmot "Die ÖVP wird mit keinem Kandidaten antreten", aufhorchen ließ, kommentierte der freiheitliche NAbg. Werner Neubauer, die Selbstverabschiedung der ÖVP von staatstragenden Ambitionen.

Das "Antreten ohne Kandidat", sei für Neubauer der Ausdruck eines demokratiepolitischen Defizits in der ÖVP. Amüsant sei die Begründung der ÖVP, sie trete wegen mangelnder Erfolgsaussichten nicht an, so Neubauer, der sich jetzt nicht mehr sicher ist, ob die ÖVP nun bei der Wien-Wahl antreten werde, weil sie letztendlich auch dort keinerlei Aussicht auf Erfolg habe.

Es liege der dringende Verdacht nahe, dass sich die ÖVP ihre Nichtkandidatur teuer habe abkaufen habe lassen, so Neubauer, der an die Polit-Deals der jüngsten Vergangenheit erinnerte. So sei etwa Genossin Berger ohne Ausschreibung Richterin in Brüssel geworden, während Gio Hahn ohne SPÖ-Gegenkandidaten EU-Kommissar wurde. "Bananenrepublik in Reinkultur", kommentierte Neubauer die Koalitionspackelei.

Im SPÖ/ÖVP-Quiquita-Deal um den Bundespräsidenten, stelle sich nur die eine Frage nach dem Preis, beziehungsweise nach dem Gegengeschäft, sagte Neubauer, der überzeugt davon ist, dass dieses nicht lange auf sich warten lassen werde.

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