Causa Hypo: Rohr will so rasch wie möglich "reinen Tisch" sehen

SPÖ-Chef drängt Management zu mehr Kooperationsbereitschaft mit Ermittlern und wirft auch Landesholding "Salamitaktik" vor

Klagenfurt (OTS) - Kärntens SPÖ-Chef LHStv. Reinhart Rohr drängte am Freitag das Hypo-Management zu mehr Kooperationsbereitschaft mit den ermittelnden Behörden. Die leidige Causa habe das Image des Landes - und zuallererst des Geldinstitutes - nachweislich schon genug beschädigt, jetzt gelte es, so rasch wie möglich "reinen Tisch" zu machen. Dies sei vor allem auch im Interesse der Zukunft der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Bank, so Rohr. Der derzeitige Zustand mit nahezu täglichen "Hypo-Hiobsbotschaften" sei jedenfalls untragbar. Gestern hatte ja in der Hypo-Zentrale eine großangelegte Hausdurchsuchung stattgefunden, die von der Staatsanwaltschaft mit mangelnder Kooperationsbereitschaft seitens der Bank begründet worden war.

"Lückenlose Aufklärung" forderte der SPÖ-Chef einmal mehr auch von der Landesholding und deren Chef, LR Josef Martinz. Die Öffentlichkeit habe das Recht zu erfahren, wofür sie dem Steuerberater Dietrich Birnbacher zwölf bis sechs Millionen Euro gezahlt habe. Abschließend forderte Rohr das Hypo-Management ebenso wie die Landesholding auf, ihre "Salamitaktik" bei der Herausgabe von Unterlagen endlich abzustellen. (Schluss)

Digitale Pressemappe: http://www.ots.at/pressemappe/192

Rückfragen & Kontakt:

SPÖ Kärnten
9020 Klagenfurt

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | DS90002