FPÖ-Hofer: Pflegegeld-Chaos muss reformiert werden

Wien (OTS) - "Die Praxis der Gewährung des Pflegegeldes muss dringend reformiert werden", forderte heute der freiheitliche Vize-Parteichef NAbg. Norbert Hofer angesichts des diesbezüglichen Rechnungshofberichtes. "Vereinfachung, Beschleunigung und Transparenz", sollten im Vordergrund stehen, so Hofer, der die Bundesregierung aufforderte die Empfehlungen des Rechnungshofes im Interesse der betroffenen Bürger rasch umzusetzen.

Derzeit herrsche ein geradezu kafkaesker Verwaltungsdschungel, der nicht nur den betroffenen Bürgern das Leben erschwere, sondern auch unnötige Verwaltungskosten verursachen würde, so Hofer. Negativer Spitzenreiter sei wieder einmal das rote Wien, wo mehr als 70 Prozent der Ansuchen seit mehr als drei Monaten unerledigt vor sich hin "reifen" würden. Ganz nach dem altbewährten Beamtenleitspruch: "Ein guter Akt muss reifen", kritisierte Hofer, der an das menschliche Leid hinter den Aktenbergen erinnerte.

Ebenso unverständlich, wie die Verschleppung der Ansuchen, seien die administrativen Hürden, wie etwa die uneinheitlichen Formulare, die eine objektive Beurteilung ausschließen würden, so Hofer, der mehr Transparenz und Rechtssicherheit forderte.

So wichtig und notwendig die Einführung des Pflegegeldgesetzes auch gewesen sei, so dringend notwendig sei jetzt die Vereinfachung und Effizienzsteigerung, forderte Hofer die Kritik des Rechnungshofes in eine Novelle einfließen zu lassen.

Digitale Pressemappe: http://www.ots.at/pressemappe/4468

Rückfragen & Kontakt:

Freiheitlicher Parlamentsklub
Tel.: 01/ 40 110 - 7012
presse-parlamentsklub@fpoe.at

http://www.fpoe-parlamentsklub.at
http://www.fpoe.at

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | FPK0016