SP-Woller an Strache: "Nicht Politik bringt Stücke auf die Bühne"

Aufgabe der Politik ist die Förderung einer lebendigen und vielfältigen Kunst- und Kulturszene

Wien (OTS/SPW-K) - "Nicht die SPÖ bringt Stücke auf die Bühne, sondern die Kulturpolitik schafft Rahmenbedingungen für ein vielfältiges, qualitätsvolles und breites Kunst- und Kulturangebot in dieser Stadt", weist der Vorsitzende des Kulturausschusses, SP-Gemeinderat Ernst Woller, die Kritik von FP-Strache deutlich zurück.

"Entweder versteht Strache nicht wie Kulturpolitik funktioniert oder er will es nicht verstehen. Fakt ist, dass Kunst von Kunst- und Kulturschaffenden, wie beispielsweise dem anerkannten Autor Franzobel, gemacht wird. Auch die Entscheidung über die Auswahl von Stücken, über Spielpläne, Ausstellungen und andere künstlerische Produktionen liegt einzig in der Kompetenz der Kunst- und Kulturinstitutionen und nicht bei der Politik", hält Woller fest, der darauf verweist, dass gerade das, von Strache angegriffene, traditionsreiche und höchst ehrenwerte, seit vielen Jahren auch höchst erfolgreiche Theater in der Josefstadt über jeden Verdacht erhaben sei. Der Politik komme hier die Aufgabe zu, die freie Entwicklung sowie den freien Ausdruck der Kunst zu fördern und zu garantieren und nicht sich in künstlerische Fragen einzumischen, betont Woller.

Zudem verfolge das Theaterstück nicht das Ziel, Hans Moser zu diffamieren, sondern das Spannungsfeld zwischen Anpassung und Widerstand in einem menschenverachtenden, Hass predigenden Regime nachzuzeichnen und so Bewusstsein zu schaffen. (Schluss) lok

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