Papst besorgt über Morde an Christen und Fluchtwelle aus Mossul

Vatikanstadt-Bagdad, 25.02.10 (KAP) Nach einer Serie von Mordanschlägen fliehen immer mehr Christen aus der nordirakischen Stadt Mossul. Allein am Mittwoch hätten rund hundert Familien ihre Wohnungen und Häuser verlassen, sagte der örtliche chaldäische Erzbischof, Emil Shimoun Nona, am Donnerstag dem römischen Pressedienst "AsiaNews".

Papst Benedikt XVI. bekundete seine tiefe Sorge über die Morde an Christen im Irak. In einem am Donnerstag verbreiteten Brief an den irakischen Ministerpräsidenten Nuri el Maliki forderte er die Regierung zum Schutz religiöser Minderheiten auf. Die Vatikanzeitung "Osservatore Romano" veröffentlicht die von Kardinalstaatsekretär Tarcisio Bertone unterzeichnete Botschaft auf seiner Titelseite.

Zudem sprach der Papst in dem Schreiben den Angehörigen der Anschlagsopfer sein Mitgefühl aus. Ausdrücklich schloss Papst Benedikt XVI. auch die muslimischen Toten und Verletzten in sein Gebet ein.

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