FPÖ-Deimek: Stöger hat über Käse-Skandal Unwahrheit gesagt!

Bevölkerung wurde vom Ministerium ein Monat lang nicht über tödliche Gefahr informiert

Wien (OTS) - "Sie haben im Nationalrat die Unwahrheit gesagt",
warf der Landesparteiobmann-Stellvertreter der FPÖ Oberösterreich und freiheitliche Konsumentensprecher NAbg. Dipl. Ing. Gerhard Deimek dem Gesundheitsminister in der gestrigen Plenumsdebatte um den Misstrauensantrag gegen Stöger vor. Es entspreche nicht der Wahrheit, dass die Bevölkerung umgehend nach Erforschen der Ursache der mittlerweile sieben Todesfälle durch den Käse-Skandal informiert worden sei. "Tatsächlich gab es von 21. Jänner bis 16. Februar keine Warnung des Gesundheitsministeriums und seiner Behörden", so Deimek. Stöger nutze die Einschaltungen des Ministeriums in den Zeitungen offenbar nur zur Selbstbeweihräucherung, nicht aber für die Information der Menschen über eine so lebenswichtige Angelegenheit.

Genauso skandalös sei die Rolle, die der Verein für Konsumenteninformation spiele: "Wenn der grüne Spitzenpolitiker und VKI-Geschäftsführer Franz Floss im ORF-Interview sagt, es genüge, wenn man die Rinde vom Käse abkratze, dann kann man diese Institution gleich zusperren", so Deimek. Wesentlich schärfer sei die deutsche Organisation Foodwatch vorgegangen, die dem betroffenen Händler so sehr zugesetzt habe, dass die Firma sogar in Österreich in ganzseitigen Zeitungsinseraten festhielt, dass hierzulande der gefährliche Käse nicht vertrieben worden sei.

"Der Käseskandal ist aber auch ein Medienskandal. Die heimischen Medien beschäftigen sich nur mit unwichtigen Themen, aber diesem Skandal gehen sie nicht auf den Grund. Erst wenn deutsche Zeitungen für Aufklärung sorgen, schreiben sie von denen ab", kritisiert Deimek. "Die Konsumenten haben jedes Vertrauen verloren", so Deimek. Dafür sei der Minister verantwortlich und solle daher zurücktreten.

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