COMET-Entscheidung: Jury empfiehlt 15 neue K-Projekte

Ausschreibung im Kompetenzzentren-Programm COMET abgeschlossen - Mitterlehner und Bures: Erfolgreicher Aufbau von Spitzenforschungszentren gelungen

Wien (OTS) - Mit der heutigen Empfehlung der Jury zur Förderung
von 15 neuen K-Projekten aus dem Kompetenzzentren-Programm COMET wurde ein wichtiger Meilenstein in der österreichischen Forschungs-und Wirtschaftspolitik erreicht. Damit besteht die Landkarte der Exzellenzzentren jetzt aus fünf K2-Zentren, 16 K1-Zentren und 25 K-Projekten. Insgesamt stehen während der gesamten Laufzeit des COMET-Programmes rund 500 Millionen Euro an Bundesförderungen zur Verfügung. Das Programm wird vom Infrastrukturministerium und vom Wirtschaftsministerium finanziert sowie von der Österreichischen Forschungsförderungsgesellschaft (FFG) abgewickelt.

"Wir haben mit dem Förderprogramm COMET die Landkarte der Spitzenforschung in Österreich neu definiert", kommentierte Infrastrukturministerin Doris Bures die Empfehlung der Jury. Bures weiter: "COMET ist eine der erfolgreichen Initiativen der österreichischen Forschungspolitik und gilt auch im internationalen Vergleich als Vorzeigemodell. Die langfristige Finanzierungszusage und die Kooperation mit den Ländern schaffen einzigartige Rahmenbedingungen für exzellente Forschung."

"Die neuen Kompetenzzentren leisten international wettbewerbsfähige Spitzenforschung", betont Wirtschaftsminister Reinhold Mitterlehner. "Durch die enge Zusammenarbeit von Wissenschaft und Unternehmen können rasch innovative Produkte, Verfahren und Dienstleistungen entwickelt werden. Dadurch gewinnt der Standort Österreich auch an Anziehungskraft für internationale Unternehmen und Top-Forscher", so Mitterlehner.

"Die thematische Bandbreite der von der Jury zur Förderung empfohlenen 15 neuen K-Projekte reicht von Materialforschung, Informationstechnologien, erneuerbare Energien und Maschinenbau bis hin zu Licht, Logistik und Life Sciences", erläutern die Geschäftsführer Henrietta Egerth und Klaus Pseiner. Bei der regionalen Verteilung zeigt sich folgendes Bild: Steiermark (4), Oberösterreich (3), Niederösterreich-Vorarlberg-Wien (2), Kärnten und Salzburg (1).

Juryentscheidung für K-Projekte (alphabetische Reihenfolge)

  • AdvAluE | Advanced Aluminium Applications within ECO Transport | Oberösterreich
  • AIR | Advanced Interface Research | Wien
  • APMT | Advanced Polymeric Materials and Process Technologies | Oberösterreich
  • BioPersMed | Biomarkers for personalized medicine in common metabolic disorders | Steiermark
  • ECO-PowerDrive | Emission- and Fuel Consumption Reduction for Two-Wheeler and Small Engine Applications | Steiermark
  • FFT | Future Farm Technology | Niederösterreich
  • IPOT | Intelligent Photovoltaic mOdule Technologies | Kärnten
  • JOIN4+ | Network of Excellence for Joining Technologies JOIN 4+ | Steiermark
  • K-Licht | Energy Efficient Lighting for Humans Considering Biological & Quality Aspects Using LED, Daylight & Adaptive Controls | Vorarlberg
  • micromat | Reliability and lifetime of material interconnects in electronics | Wien
  • PAC | Process Analytical Chemistry - Data Acquisition and Data Processing | Oberösterreich
  • ProDSS | Integrated Decision Support Systems for Industrial Processes | Vorarlberg
  • PVM | Preventive Veterinary Medicine-Improving pig health for safe pork production | Niederösterreich
  • SNML-TNG | Salzburg NewMediaLab - The Next Generation | Salzburg
  • Softnet II | Softnet II - Competence Network in Next Generation Software Engineering | Steiermark

Alle diese Konsortien können nun im gemeinsam von Bundesministerium für Verkehr, Innovation und Technologie (BMVIT) und dem Bundesministerium für Wirtschaft, Familie und Jugend (BMWFJ) getragenen Programm COMET mit Förderzusagen für die Kategorie K-Projekt rechnen.

Das Kompetenzzentren-Programm COMET wurde im Jahr 2006 gestartet. Es löste die 1998 gestarteten Vorgängerprogramme ab. COMET umfasst drei Programmlinien: K2- und K1-Zentren, sowie K-Projekte. Die K-Projekte mit einer Laufzeit von drei bis fünf Jahren sind kleinere, innovative Initiativen, in denen Wissenschaft und Wirtschaft zusammenarbeiten.

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