FPÖ-Unterreiner: Franzobel missbraucht Hans Moser, um im Geschäft zu bleiben

Wien (OTS) - "Heute am Abend findet die schon viel diskutierte Premiere von Franzobels Moser Stück statt. Hans Moser und seine Familie werden dort, wie vom Autor zugegeben, absichtlich verfremdet und falsch dargestellt. Blanca Moser tanzt mit Hitler, trinkt mit ihm Champagner und lässt sich von ihm verführen, nur um ihrem Mann Hans Moser eine Rolle zu verschaffen. Diese Verfälschung der Tatsachen ist menschenverachtend. Franzobel meint sogar noch dazu, "er fühle sich der Wahrheit nicht verpflichtet. Man kann Hans Mosers Nichte nur beipflichten, wenn sie meint, es sei Unfair etwas zu zeigen, wogegen er sich nicht mehr wehren könne", so die freiheitliche Kultursprecherin NAbg. Heidemarie Unterreiner.

Es sei unglaubwürdig, dass sich Franzobel, so wie er vorgibt, ernsthaft mit dem Zwiespalt eines Menschen auseinandersetze, sondern man könne eher vermuten, dass Franzobel den beliebten Volksschauspieler missbrauche, indem er ihn in die altbekannte "Hitler - sells - Schiene" hineinpresse, so Unterreiner.

"Nachdem es sich um ein Auftragswerk handelt, passt die Moser Farce genau in den von Direktor Föttinger ausgerufenen Frühjahrsschwerpunkt "Nationalsozialismus im Wiener Wahljahr". Man fragt sich jedoch, warum ist just dieser Abschnitt der Geschichte im Wahljahr 2010 von so großer Bedeutung?", so Unterreiner. Mit dem Stück Hans Moser halte sich Franzobel, wie so viele andere, an den vorgeschriebenen Verhaltenskodex für Künstler, die Erfolg haben wollen, hält sie abschließend fest.

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