LH-Stv. Ackerl: Übernehme sofort die wichtige Aufgabe der Wohnbeihilfe, wenn Mittel dafür ins Sozialbudget fließen!

"Wehklagen der Bauindustrie ist schwer nachvollziehbar"

Linz (OTS) - "Klimaschutz geht uns alle an, ich halte es für unbedingt notwendig, dass an den diesbezüglichen Vorschriften der Wohnbauförderung nicht gerüttelt wird!" so heute Landeshauptmann-Stellvertreter Josef Ackerl zu den Forderungen der Bauindustrie. "Das Wehklagen der Bauindustrie ist auch deshalb für mich schwer nachvollziehbar, weil kaum ein anderer Wirtschaftszweig dermaßen von den Konjunkturpaketen der öffentlichen Hand profitiert hat wie die Bauindustrie!" Gefordert sei daher eine konsequente Umsetzung der Ziele der Wohnbauförderung: "Zum Ziel der Schaffung leistbaren Wohnraums ist angesichts der globalen Umweltlage nun eben auch die Verantwortung für das Klima dazugekommen!" so Ackerl. "Wenn andere mit einer entsprechenden Umsetzung dieser Ziele überfordert sind, steht Landesrat Kepplinger sicher gerne wieder für diese Aufgabe zur Verfügung!"

Dem Vorschlag der Bauindustrie, die Wohnbauhilfe künftig nicht mehr aus dem Wohnbaubudget, sondern aus dem Sozialbudget zu bezahlen, kann Ackerl durchaus etwas abgewinnen. "Mir ist die Bedeutung der Wohnbauhilfe für die Menschen in Zeiten sinkender Einkommen und steigender Lebenshaltungskosten bewusst!" so der Sozialreferent. "Daher kann ich mir sofort vorstellen, diese wichtige Aufgabe -Menschen dabei zu unterstützen, dass sie sich weiterhin ihr Dach über dem Kopf leisten können - in das Sozialressort zu übernehmen, aber natürlich nur, wenn die dafür nötigen Mittel ins Sozialbudget fließen!"

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