VP-Praniess-Kastner ad Wehsely: Armutsbekämpfung war lange Zeit kein Thema in Wien

Jahrzehntelange Versäumnisse bei Bildungs- und Arbeitsmarktpolitik rächen sich für Wiener SP-Stadtregierung

Wien (OTS) - "Ich bin wirklich verblüfft, dass kurz vor dem Wahltermin auch die Wiener Sozialstadträtin zu der Erkenntnis gelangt ist, dass Anstrengungen in der Arbeitsmarktpolitik die beste Präventionsstrategie gegen Armut sind. Diese Erkenntnis kommt allerdings reichlich spät", betont LAbg. Karin Praniess-Kastner, ÖVP-Mitglied im Wiener Sozialausschuss, zu den heute präsentierten Zahlen zur Sozialpolitik in Wien.

Wie wenig ruhmreich die rote Sozialpolitik der vergangenen Jahre letztendlich war, zeige sich anhand der hohen Zahl der Sozialhilfebezieher/innen. "Bei einer Zahl von über 100.000 Personen ist für mich definitiv kein Grund zum Feiern gegeben. SPÖ Vorsitzender Bürgermeister Häupl hat sich mit seiner Stadtratsmannschaft jedoch seit Jahren auf die Bereiche Schmähführen und Beschönigen konzentriert, statt bei der Bildungs- und Arbeitsmarktpolitik nachhaltige Initiativen zu setzen", kritisiert die VP-Mandatarin.

Ist der Wiener SPÖ die Selbstbestimmung der Menschen lästig?

Strikt ablehnend äußert sich Praniess-Kastner zu den Bestrebungen der SP-Stadträtin, den Sachleistungen auf Kosten der Geldleistungen im Sozialbereich den Vorzug zu geben. Die ÖVP trete nach wie vor für die Selbstbestimmung der Menschen ein. Bürger/innen sollen selbst entscheiden können, welche Leistungen sie wo beziehen wollen. Im Gegensatz dazu steht die SP-Politik, die Bürger/innen vorschreiben will, wie sie ihr Leben gestalten sollen.

Statt den pflegenden Angehörigen pauschal Unprofessionalität bei der Pflege zu unterstellen - noch dazu mit der heute während der Pressekonferenz gebrauchten flapsigen Bemerkung "Zum Pflegen gehört mehr als ein großes Herz" - sollte Stadträtin Wehsely endlich dafür sorgen, dass die Arbeit dieser Menschen von der Stadt Wien auch essentiell unterstützt und entsprechend gewürdigt wird, fordert Praniess-Kastner.

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