FP-Mahdalik: "Mehrwert Simmering", B 228 - zurück an den Start!

Bundesstraße nicht durch Wohngebiet führen

Wien (OTS/fpd) - Die Podiumsdiskussion über die von der Stadt geplante B 228 durch die neuen Wohngebiete bei den Gasometern hat gezeigt, dass die betroffene Bevölkerung diese unnötige Durchzugsstraße zu Recht ablehnt. Die FPÖ unterstützt die dortige Bürgerinitiative ohne Abstriche und wird in der morgigen Gemeinderatssitzung einen Antrag auf eine Neuplanung unter Einbindung der Bevölkerung einbringen, kündigt FPÖ-Gemeinderat Toni Mahdalik an.

B 228-Trasse inakzeptabel

Die von der SPÖ-Stadtplanung vorgesehene Trasse ist inakzeptabel, würde sie doch die neuen Wohngebiete durchschneiden und diese in eine Lärmhölle verwandeln. Diese Planungen wurden den in den vergangenen Jahren Neuzugezogenen, die sehr viel Geld für ihre Wohnungen investiert haben, verheimlicht, kritisiert Mahdalik.

Schienen statt Park, Teich und grünem Panoramaweg

Ihnen wurde ganz im Gegenteil von der Stadt Wien und den Wohnbauträgern "blühende Landschaften" versprochen. So sollte ein großer Park mit Teich entstehen und statt den Gleisen der Schlachthausbahn ein begrünter Panoramaweg für die Spaziergänger angelegt werden. Gestern hat die SPÖ gestehen müssen, dass die Finanzierung des Parks sowie dessen Umsetzung nicht geklärt ist und die Gleisanlagen bestehen bleiben.

Neuzuziehende wurden getäuscht

Die Tausenden Betroffenen wurden unter Vorspiegelung falscher Tatsachen in diese Gegend gelockt. Wenn die SPÖ ihre Planungen umsetzt, würde das an Betrug grenzen. Die zahlreichen Jungfamilien würden einen enormen Wertverlust ihrer Objekte und massive Abstriche bei der Lebensqualität hinnehmen müssen, warnt Mahdalik.

Parkplatzraub stoppen - Bürgerbefragung prüfen

Die Planung für das gesamte Gebiet muss neu aufgerollt werden, weil bei den neuen Straßenquerschnitten auch massive Parkplatzkürzungen vorgesehen sind, was mehr Verkehr, Feinstaub und Abgase für die Anrainer durch herumkurvende Autos bedeuten würde. Die Planungen müssen rasche neu gestartet werden. Sollten sie nicht im Einvernehmen mit den Betroffenen abgeschlossen werden können, ist darüber eine Bürgerbefragung durchzuführen, hält Mahdalik fest. (Schluss)am

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