Fuhrmann: Kein Persilschein für Kuratoriumsvorsitzende LH Burgstaller

ÖVP-Kultursprecherin: SPÖ wird Skandal nicht weglächeln können - nicht abputzen, Verantwortung übernehmen. Brisante Aussagen von Jürgen Flimm

Wien (OTS/ÖVP-PK) - Der Versuch, beim Skandal rund um die finanziellen Malversationen bei den Salzburger Osterfestspielen mit einer Einzeltäter-Theorie durchzukommen, ist dermaßen offenkundig, dass es schon wieder verdächtig aussieht. Das sagte heute, Donnerstag, ÖVP-Kultursprecherin Abg. Mag. Silvia Fuhrmann. "Die Vorsitzende des Kuratoriums, Landeshauptfrau Gabi Burgstaller, kann sich nicht einfach für sakrosankt erklären. Wir stellen ihr keinen Persilschein aus. Im Gegenteil: Die aktuellen Aussagen des Festspiel-Intendanten Jürgen Flimm im aktuellen News lassen an Brisanz nichts vermissen", so Fuhrmann.****

"Die Frage nach der Aufsichtspflicht ist in den letzten Tagen völlig zu Recht immer lauter geworden. Denn Fakt ist, dass die Aufsichtspflicht nicht oder zu spät wahrgenommen wurde, beziehungsweise jahrelang Warnungen überhört worden sind", betonte Fuhrmann.

Bei den Osterfestspielen seien "die Malversationen so offensichtlich" gewesen, meint etwa Intendant Flimm. "Die Vorsitzende des Kuratoriums, Frau Burgstaller, hätte nur einmal jemandem aus ihrem Riesenapparat sagen müssen: "Kuck doch mal rein, bevor ich die Hand zur Entlastung hebe". Denn da führt kein Weg vorbei: Sie als Vorsitzende muss die Entlastung der Geschäftsführung aussprechen, und das hat sie getan", so Flimm im News.

"Nicht abputzen, sondern aufklären und Verantwortung übernehmen. Diesen Skandal wird die SPÖ und ihre Landeshauptfrau nicht einfach weglächeln können", so Fuhrmann abschließend.
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