Sorger: Abschaffung der Kreditvertragsgebühr kluges Signal für den Standort

IV: Mit Kreditvertragsgebühr würde eine Bremse für Investitionen fallen - Kreditvertragsgebühr ist österreichisches "Belastungs-Unikum"

Wien (OTS/PdI) - "Die Überlegung von Finanzminister Pröll, die Kreditvertragsgebühr abzuschaffen, ist ein kluges Signal an Bürgerinnen und Bürger sowie Unternehmen, dass Investitionen nicht zusätzlich besteuert, sondern erwünscht sind", betonte der Präsident der Industriellenvereinigung (IV), Dr. Veit Sorger heute, Donnerstag. Schon bisher galt die Kreditvertragsgebühr als "österreichisches Belastungs-Unikum", das gerade bei ausländischen Investoren in Österreich immer wieder auf Unverständnis gestoßen ist. "Dies hatte und hat naturgemäß negative Auswirkungen auf Investitionen in den Standort Österreich. Gerade angesichts der Diskussionen um die Einführung einer Bankensteuer braucht das Industrieland Österreich kluge Signale, dass es wettbewerbsfähig bleibt und die wirtschaftliche Erholung nicht behindert, sondern durch die Wirtschaftspolitik gefördert und positiv begleitet wird. Die Abschaffung der Kreditvertragsgebühr wäre genau solch ein Signal", unterstrich der IV-Präsident.

Österreich sollte grundsätzlich weiter an der Modernisierung seines Steuersystems arbeiten, so wäre auch die Gesellschaftssteuer, die den Aufbau von Eigenkapital im Unternehmen erschwert und zudem nur vergleichweise geringe Einnahmen bringt, ein weiterer "Abschaffungs-Kandidat". Mit der Ankündigung, die Kreditvertragsgebühr abschaffen zu wollen, wäre jedenfalls ein kluger und die Investitionsneigung der Bürger und der Wirtschaft stützender Schritt gesetzt, so Veit Sorger.

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