Neue Wiener KÜMMER-NUMMER für Lehre und Beruf

Brauner präsentiert bei Eröffnung einer neuen Lehrwerkstätte von Jugend am Werk und Kapsch neues Infoangebot

Wien (OTS) - Mit Beginn des Jahres konnte die Wiener Ausbildungsgarantie verwirklicht werden. Damit gibt es ein lückenloses Angebot für Jugendliche am Wiener Arbeitsmarkt. "Wir können den Wiener Jugendlichen mit Stolz ein Angebot machen: Wenn sie eine Ausbildung machen wollen, bekommen sie entweder einen Lehrplatz, eine andere Ausbildung oder Unterstützung und Begleitung, wenn sie nicht wissen, wie es weitergehen soll. Wir kümmern uns also um alle Jugendlichen in Wien, egal ob sie schon ein Bild von ihrer beruflichen Zukunft haben oder nicht", erklärt Vizebürgermeisterin Renate Brauner.

Kümmer-Nummer 0800 20 20 22 - Infos für Jugendliche und Eltern

Im Rahmen der Eröffnung der neuen Lehrwerkstätten von Jugend am Werk und Kapsch in Favoriten stellte heute Donnerstag Wirtschaftsstadträtin Renate Brauner die neue Kümmer-Nummer 0800 20 20 22 im Detail vor. Diese wurde auf ihre Initiative hin eingerichtet, um die Wiener Ausbildungsgarantie allen Jugendlichen möglichst einfach zugänglich zu machen. Bei diesem neuen Servicetelefon gibt es alle Informationen rund um Lehre und Beruf. Das Team der Kümmer-Nummer hilft weiter, wenn sich Jugendliche nach der Schule für eine Lehre entschließen, aber keine Lehrstelle finden. Ebenso gibt es für jene Unterstützung, die die Schule abgebrochen haben bzw. für Jugendliche, die nicht wissen, wie es nach der Schule weitergehen soll. "Damit können sich Jugendliche und ihre Eltern ganz einfach die notwendigen Infos holen. Denn es herrscht oft enorme Unsicherheit vor, wenn Jugendliche etwa nach dem Ende der Schulpflicht nicht wissen, wie es weitergehen soll. Die Kümmer-Nummer weiß weiter, wenn es um Fragen rund um Ausbildung, Lehre und Beruf geht", erklärt Renate Brauner.

Die Kümmer-Nummer ist Montag bis Freitag von 12 bis 17 Uhr erreichbar. Begleitend gibt es die Webplattform www.kümmer-nummer.at bzw. besteht die Möglichkeit, mit dem Kümmer-Nummer-Team per SMS oder über soziale Netzwerke wie Facebook oder Netlog Kontakt aufzunehmen. Die Beratung ist kostenlos und anonym.

100 Millionen Euro für die Wiener Ausbildungsgarantie

Für die Wiener Ausbildungsgarantie werden von der Stadt Wien und dem AMS Wien mehr als 100 Millionen Euro eingesetzt. Den Löwenanteil dabei nimmt die Förderung der Lehre in den Lehrwerkstätten mit mehr als 84,5 Millionen Euro ein. "Die Lehre in den überbetrieblichen Lehrwerkstätten hat für uns einen zentralen Stellenwert", erläutert Wiens Vizebürgermeisterin und Finanzstadträtin Renate Brauner, "denn dort können Jugendliche, die praxisnah lernen wollen und die keine Lehrstellen in Betrieben finden, eine fundierte und vollwertige Berufsausbildung absolvieren. Für uns ist es ganz wichtig, Jugendlichen eine berufliche Perspektive zu bieten und gerade in wirtschaftlich schwierigen Zeiten haben wir deshalb in Zusammenarbeit mit dem AMS die verfügbaren Plätze in den Lehrwerkstätten von 3.500 auf 4.500 aufgestockt."

Besonders erfreut zeigt sich die Wiener Vizebürgermeisterin über die gute Kooperation mit der Wiener Wirtschaft. "Die Stadt Wien in Kooperation mit dem AMS sowie die Wiener Betriebe haben es im vergangenen Jahr gemeinsam geschafft, Jugendlichen um 16 Prozent mehr Lehrstellen als noch 2008 anzubieten. D.h. wir haben in Wien gerade im Jahr der Wirtschaftskrise noch mehr in die Ausbildung unserer Jugend investiert. Ich möchte mich deshalb bei Unternehmen wie Kapsch bedanken, mit denen wir in der Lehrausbildung so gut zusammenarbeiten."

Neue Lehrwerkstätte - Investition in ein Modell mit Zukunft

Die offizielle Eröffnung der neuen Lehrwerkstätten von Jugend am Werk und Kapsch in der Gutheil-Schoder-Gasse 8-12 im 10. Wiener Gemeindebezirk sind eine klare Investition in ein Modell mit Zukunft und damit auch in die Sicherung des Standorts Wien. Kapsch steht österreichweit für eine der bedeutendsten Lehrlingsausbildungen im Technologiebereich. So werden von Kapsch nicht nur rund 60 Lehrlinge für den eigenen Betrieb ausgebildet, sondern auch weitere 260 zukünftige Fachkräfte im Rahmen von Aufträgen des AMS Wien und sonstigen Kooperationen. Jugend am Werk stellt am neuen Erweiterungsstandort der Lehrwerkstätte WTB - im Auftrag des AMS Wien und des waff - rund 130 Jugendlichen, die am freien Arbeitsmarkt keine Lehrstelle finden, einen überbetrieblichen Lehrplatz zur Verfügung.

Durch die Eröffnung der neuen Lehrwerkstatt setzen zwei Vorreiter im Bereich der Lehrlingsausbildung - aus dem betrieblichen sowie überbetrieblichen Bereich - ein klares Zeichen für die Lehre als Zukunftsmodell. Sowohl für die Kapsch Gruppe als auch Jugend am Werk stehen bei der Lehrlingsausbildung höchste Qualitätsansprüche im Fokus, dafür wird in der neuen Lehrwerkstätte das optimale Umfeld geschaffen. Vizebürgermeisterin Renate Brauner sowie Bildungsstadtrat Christian Oxonitsch konnten sich von der Ausbildungsqualität bei einem Lokalaugenschein anlässlich der Eröffnung überzeugen und sprachen mit den Lehrlingen über die Ausbildung und ihre Zukunftspläne.

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Mag. Wolfgang Hassler
Mediensprecher Vizebürgermeisterin Mag.a Renate Brauner
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