Gradauer: Kein Tricksen beim Budget in der Euro-Zone

Griechenland - US-Banken verschleiern Staatsverschuldung

Wien (OTS) - 2001 habe sich Griechenland mit falschen Zahlen
Zutritt zur Eurozone verschafft. Deutliche Reaktionen der EU auf diese Schummeleien seien ausgeblieben. Nun sei auch noch zutage gekommen, dass US-Banken jahrelang dabei geholfen hätten, die wachsende Verschuldung Griechenlands zu verschleiern, zeigte der freiheitliche Budgetsprecher NAbg. Alois Gradauer, stellvertretender FPÖ-Landesparteiobmann in Oberösterreich, in einer Anfrage an den Finanzminister auf.

"Medienberichten zufolge hätten US-Banken Griechenland nach dem Beitritt in die Eurozone einen Milliardenkredit gewährt, der als Devisengeschäft ausgewiesen worden ist, weshalb der Kredit nicht bei den Staatsschulden aufschien", so Gradauer. Angeblich habe Athen im Gegenzug künftige öffentliche Einnahmen, wie beispielsweise aus Lotterien und Flughafengebühren, dafür abgetreten. "Solche Budgettricks müssen in Zukunft verhindert werden, sonnst sehe ich schwarz für den Euro", so Gradauer.

Die EU beabsichtige nun Griechenland mit mehr als 50 Milliarden Euro, in zwei Tranchen, unter die Arme zu greifen. "Unsere Steuerzahler sollen also für diese Betrügereien bezahlen. Die Nettozahler in der EU sind wieder einmal die Dummen. Das darf nicht sein. Wir wollen nicht, dass unser Steuergeld dafür verwendet wird, diesen Betrügern aus der Patsche zu helfen", so Gradauer abschließend.

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