Europäische Kinderuniversitäten im Wien-Haus

Netzwerk für Universitäten der anderen Art in Europa

Brüssel (OTS) - "Kinder aus allen gesellschaftlichen Schichten bereits früh für die Universität zu begeistern, ist ein wichtiges gemeinsames Anliegen des europäischen Netzwerkes der Kinderunis" so Karoline IBER, eine der InitatorInnen des Netzwerks, anlässlich einer Tagung im Wien-Haus in Brüssel. Das Ergebnis der Beratungen stellt eine gemeinsame Resolution zur Rolle der Kinderuniversitäten zur Bekämpfung von Armut und sozialer Ausgrenzung dar, die gestern, Mittwoch, bei einer Veranstaltung im Wien-Haus präsentiert wurde. Dabei bot sich auch Gelegenheit zum experimentellen Entdecken verschiedener wissenschaftlicher Gesetze mit einer interessanten künstlerischen Untermalung.****

"Hands on" - Einfache Experimente mit großer Wirkung

Wie Kinderunis ganz praktisch funktionieren, konnte ein interessiertes Publikum am Abend im Wien-Haus erfahren. "Mehr als 30 Kinder, viele von WienerInnen, die in Brüssel leben und arbeiten, haben im Wien-Haus erleben können, was sich im Sommer an den Wiener Universitäten abspielt", freut sich Michaela Kauer, Leiterin des Wien-Hauses. Beim "wissenschaftlichen Catering" wurden kleine physikalische Versuche mit großer Wirkung serviert und nicht nur die jungen BesucherInnen in Staunen versetzt. Auch musikalisch wurde experimentiert. Unter dem Motto: "Hands on music" wurde das Wien-Haus kurzerhand zum Konzertsaal - ausgestattet mit Musikinstrumenten der besonderen Art: Luftballons, Essstäbchen und Joghurtbechern.

Ältestes elektronisches Instrument - erfunden von russischem Physikprofessor

Mit "Hands Off music" hat die internationale Künstlerin Pamelia Kurstin, die als "artist in residence" derzeit in Wien lebt, verzaubert. Sie spielt das älteste elektronische Instrument das "Theremin" - erfunden von einem russischen Physikprofessor im Jahre 1919 - das völlig berührungslos gespielt wird.

KinderuniWien als Motor des europäischen Netzwerks

Mehr als 15.000 Kinder zwischen 7 und 12 Jahren haben in Wien Uniluft schnuppern dürfen und seit 2003 heißt es alljährlich im Juli "Wir stellen die Uni auf den Kopf". Kinder erobern Hörsäle, Labors und Bibliotheken und Wiener WissenschafterInnen halten Workshops, Seminare und Vorlesungen und gehen Fragen nach wie: "Gibt's am Mond ein Meer?" oder "Wie werde ich groß stark und unbesiegbar?". http://kinderuni.at/

In Wien ist mit der Kinderuni eines der größten europäischen Wissenschaftsvermittlungsprojekte für Kinder entstanden, das auch von Beginn an von der Stadt Wien aktiv unterstützt wurde, etwa durch wienXtra, die MA 13 (Bildung und außerschulische Jugendbetreuung) und das ZIT (Zentrum für Innovation und Technologie). Ein Wiener Beispiel, das Schule macht, denn das Kinderbüro der Uni Wien wurde beauftragt, ein europäisches Netzwerk der Kinderunis zu koordinieren. Gefördert aus Mitteln des 7. EU-Forschungsrahmenprogramms wurden dabei mehr als 150 europäische Projekte weiterentwickelt, aufgebaut und vernetzt. Die Veranstaltung im Wien-Haus stellt den Abschluss der ersten Vernetzungsphase dar und den Beginn der Etablierung eines nachhaltigen Netzwerks. http://eucu.net (Schluss) red

Achtung: Zu dieser Meldung ist demnächst eine Bildberichterstattung geplant. In einer OTS-Aussendung wird auf die online-Abrufbarkeit noch hingewiesen.

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Michaela Kauer, MBA
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Mag.a Karoline Iber
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Telefon: 01 4277-10701
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