FPÖ-Herbert: Privatrechtliche Urlaubsansprüche müssen bei einem Wechsel in den Öffentlichen Dienst endlich anerkannt werden

Wien (OTS) - "Zukünftig soll es möglich sein, dass Arbeitnehmer bei einem Berufsumstieg von der Privatwirtschaft in ein öffentlich-rechtliches Dienstverhältnis keine Nachteile im Bereich ihrer Urlaubsansprüche mehr in Kauf nehmen müssen. Zudem wird damit auch eine bis dato nicht nachvollziehbare arbeits- bzw. dienstrechtliche Ungerechtigkeit im Bereich des Beamtendienstrechtes beseitigt", stellte der freiheitliche Bereichssprecher für den Öffentlichen Dienst, NAbg. Werner Herbert, in seinem gestrigen Debattenbeitrag im Nationalrat fest.

"Konkret geht es dabei um einen in erster Lesung behandelten Antrag der FPÖ, welcher es zukünftig erlauben soll, dass Arbeitnehmer ihre allenfalls vorhandenen und im Rahmen ihrer privatrechtlichen Berufsausübung auch zuerkannten Urlaubsansprüche bei einem Wechsel von der Privatwirtschaft in ein öffentlich-rechtliches Dienstverhältnis auch gutgeschrieben bekommen bzw. diese in ihr neues Dienstverhältnis mitnehmen können. Bisher ist dies nämlich rechtlich nicht möglich, was zur Folge hat, dass die von einem Berufswechsel in den öffentlichen Dienst betroffenen Arbeitnehmer einen vorhandenen Urlaub entweder vorher verbrauchen müssen oder den Verfall ihres vorhandene Urlaub zu akzeptieren haben", so Herbert.

"Das ist derzeit ein arbeitsrechtlich sehr unbefriedigender Zustand, der nicht nur für die betroffenen Arbeitnehmer einen massiven Nachteil bei einem Berufswechsel in den Öffentlichen Dienst bedeutet sondern auch einem modernen Dienstrecht keinesfalls gerecht wird", so Herbert nach der Zuweisung des Antrages in den Verfassungsausschuss abschließend.

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