Industrie: Telekom-Investitionen in Glasfaserbau wichtig für Standort

IV-Präsident Sorger: Gesamte Industrie zeigt massives Bemühen, Druck des Marktes zu begegnen - IV-GS-Beyrer: Fusion von Festnetz- und Mobilfunkbereich zu begrüßen

Wien (OTS/PdI) - "Das heute vorgestellte beeindruckende Ergebnis
der Telekom Austria zeigt das massive Bemühen in einem besonders schwierigen konjunkturellen Umfeld erfolgreich arbeiten zu können. Wie in der gesamten österreichischen Industrie stehen Kostenmanagement, Strukturanpassungen - wie im Fall der Telekom Austria die Fusion von Festnetz- und Mobilfunkbereich - und Zukunftsinvestitionen im Mittelpunkt, gleichzeitig wird alles getan, um die Beschäftigung langfristig zu halten bzw. die Voraussetzungen für neuen Beschäftigungsaufbau in der Zukunft zu schaffen", betonte der Präsident der Industriellenvereinigung (IV), Dr. Veit Sorger, heute, Mittwoch. "Die trotz der schwierigen Märkte eindrucksvolle Performance vieler Unternehmen in der Industrie zeigt einmal mehr, dass ausgabenseitige Maßnahmen gegenwärtig der richtige Weg sind. Dabei kommt aber gleichzeitig auch dem Infrastrukturausbau eine besonders wichtige Bedeutung zu."

"Um international wettbewerbsfähig zu bleiben, benötigt der Wirtschaftsstandort Österreich, die beste Infrastruktur für Informations- und Kommunikationstechnologie", so der IV Generalsekretär, Mag. Markus Beyrer. Deshalb seien entsprechende Rahmenbedingungen zu schaffen, um den Ausbau von Netzen der nächsten Generation (Hochgeschwindigkeitsnetze) zu gewährleisten. Da der Ausbau zukunftsfester Infrastruktur mit beträchtlichen Investitionen verbunden sei, müssten entsprechende Rahmenbedingungen für den nächsten Schritt des Breitbandausbaus geschaffen werden. In diesem Zusammenhang erhoffe sich die Industrie vom Entschluss der Telekom Austria, den Festnetz- und den Mobilfunkbereich zu fusionieren, Synergieeffekte, die dem Standort Österreich zugute kommen könnten. "Die Investitionen der Telekom Austria in den Glasfaserausbau sind für das Industrieland Österreich standortpolitisch gerade in der jetzigen, schwierigen Situation wichtige Zukunftsinvestitionen", so Beyrer. Eine flächendeckende Versorgung mit Netzen der nächsten Generation sei ohne entsprechende öffentliche Unterstützung jedoch nicht realisierbar. Hier ist die Politik gefordert, raschest zu handeln und eine entsprechende bundesweite Ausbaustrategie für den flächendeckenden Roll-Out eines Hochgeschwindigkeitsnetzes in Österreich zu entwickeln.

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