JG-Zelber: "Ausweitung der Freifahrt für Jugendliche und junge Erwachsene im öffentliche Personen-Nahverkehrsnetz"

Junge Generation steckt ihre Forderungen bei Verkehrssymposium klar ab

St. Pölten (OTS) - "Mobilität ist ein wesentlicher Bestandteil der Chancengleichheit - allen Menschen, besonders aber Jugendlichen und jungen Erwachsenen, sollen dieselben Möglichkeiten geboten werden, unabhängig vom Einkommen, ihrer Herkunft oder ihres Geschlechts. Um dies zu erreichen, braucht es in den Städten und Gemeinden nicht nur ein entsprechendes öffentliches Verkehrsnetz. Es darf auch keine wirtschaftlichen Schranken zu dessen Nutzung geben." so der stv. Landesvorsitzende der Jungen Generation, DI Dieter Zelber.

Mobilität als Chance, lautet daher der wichtigste Punkt im Forderungskatalog der Jungen Generation Niederösterreich. Öffentliche Verkehrsmittel müssen leistbar sein, und daher sollte die Ausweitung der Freifahrt, sowohl zeitlich (Wochenenden und Feiertage), als auch örtlich (Erledigung von Einkäufen/Behördenwegen,etc.) für Jugendliche und junge Erwachsene neu diskutiert werden. Insbesondere im ländlichen Raum bedürfe es einer Überarbeitung der Tarifmodelle. "Gerade zu Nacht- und Tagesrandzeiten ist ein umfassendes, bequemes, zuverlässiges, leistbares und breites öffentliches Verkehrsangebot ein wesentliches Thema bei Jugendlichen und jungen Erwachsenen, auch als kostengünstigere, sichere und umweltbewusste Alternative zum Auto", unterstützt der Initiator des Symposiums Norbert Payr, Landesvorstandsmitglied der JG NÖ, stellvertretend für die Junge Generation Bruck/Leitha.

Der Schlüssel zum nachhaltigen Umdenken bei Jugendlichen und jungen Erwachsenen und zur möglichen Lösung der Verkehrsproblematik im ländlichen Raum, wäre nur mit einer nachhaltigen Stärkung der Strukturen zu finden. Dadurch könnten viele Wege verkürzt werden oder gar entfallen und viele PendlerInnen aus der Region Wegzeiten sparen und so Lebensqualität gewinnen. Um solch eine Stärkung zu erreichen brauche es ein flächendeckendes Anbot an attraktiven Einkaufsmöglichkeiten, Ausbildungsstätten, Freizeitangeboten und natürlich auch qualitätsvolle Arbeitsplätze mit entsprechendem Verdienst. Solche Maßnahmen würden nicht nur der Vermeidung von Verkehr dienen, sondern auch zu einer Stärkung der Orte und Regionen beitragen.

LAbg. Christa Vladyka formulierte die für die Zukunft wichtigen Maßnahmen im Bereich Schiene und Straße, wie etwas den Ausbau der A4 auf internationales Ausmaß, die Aufwertung des Bahnhofes Bruck als Ost-West-Drehscheibe im Personen- und Güterverkehr, oder den zweigleisigen Ausbau und den Lückenschluss der alten Pressburger-Bahn/Flughafenbahn Richtung Bratislava. Unterstützung dazu gab es sowohl von NR Bgm. Hannes Fazekas als auch vom burgenländischen LH Hans Niessl.

"Für die rund 3,5 Millionen Menschen in der stetig wachsenden Region zwischen den beiden Hauptstädten Wien und Bratislava gilt es, ein nachhaltiges und umfassendes Verkehrskonzept zu schaffen, das den schwierigen Spagat zwischen der Aufrechterhaltung der Lebensqualität der Bewohner in der Region und der wachsenden Wirtschaftsentwicklung schafft", so auch NÖ LHStv. Dr. Sepp Leitner. Umsichtige und vorausschauende Politik im Bezirk Neusiedl/See haben aber gezeigt, dass es möglich sei, Erholungsraum mit dynamisch wirtschaftlicher Entwicklung in Einklang zu bringen.

Dieter Zelber abschließend: "Das, mit ExpertInnen gespickte Verkehrssymposium hat gezeigt, dass es allerhöchste "Eisenbahn" ist, grundlegende regionale Hemmnisse und Ungerechtigkeiten im bestehenden Tarifsystem der Verkehrsverbünde anzugehen, wie auch auf europäischer Ebene beispielsweise den Ausbau des Hochgeschwindigkeitsnetzes zu forcieren. Die Vision der Jungen Generation für Europa: Das beste, leistungsfähigste, zuverlässigste und trotzdem leistbare System des öffentlichen Personenverkehres und Gütertransports."

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