Bayr begrüßt Waffenstillstand in Darfur

Internationale Staatengemeinschaft soll Friedensbemühungen unterstützen

Wien (OTS/SK) - "Das jetzt unterzeichnete
Waffenstillstandsabkommen ist ein wichtiger Schritt für die Krisenregion Darfur", begrüßt Petra Bayr, SPÖ-Bereichssprecherin für Globale Entwicklung, die zwischen Sudans Präsident Omar Al-Baschir und der Rebellengruppe JEM erzielte Einigung über ein Rahmenabkommen für einen Waffenstillstand in Darfur. "Jetzt gilt es, von internationaler Seite die Stabilisierung des Friedens zu unterstützen", so Bayr, "denn die Menschen in Darfur brauchen nach all den Jahren des Leidens endlich einen anhaltenden Frieden, um sich wieder ein menschenwürdiges Leben aufbauen zu können." ****

Auch für das für das Jahr 2011 anberaumte Referendum sei es besonders wichtig, keine weiteren Kriegshandlungen zu setzen, ergänzt Bayr. "Mit dem Waffenstillstand könnte der Weg in die Zukunft geebnet sein, aber auch die Vergangenheit wird weiterhin Thema sein, um die unzähligen Verbrechen in Form von Ermordungen, Verschleppungen, Vertreibungen und anderer Menschenrechtsverletzungen der letzten Jahre aufklären und gegebenenfalls auch strafrechtlich verfolgen zu können", ist Bayr überzeugt. Sowohl zur Einhaltung des Waffenstillstandes als auch zur Aufarbeitung der Gräueltaten der Vergangenheit soll sich nach Meinung der Abgeordneten auch die internationale Staatengemeinschaft stark machen, "die Hauptlast für das Aufbauen einer Zukunft für die Menschen des Sudans liegt aber zweifellos in den Händen der Völker des Sudans selbst", so Bayr abschließend. (Schluss) sa/mp

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