VP-Stiftner: Wien muss bei Feinstaubbekämpfung endlich durchstarten

Lungen der Wiener und Wienerinnen werden weiter belastet

Wien (OTS) - "Anstatt jede Gelegenheit zu nutzen, um dem Problem erhöhter Feinstaubbelastung entgegenzuwirken, versucht sich die Wiener SP-Umweltstadträtin, wie in vielen anderen Bereichen auch, daran vorbei zu schummeln. Gerade jetzt wird dieses Versäumnis besonders deutlich", so ÖVP Wien Umweltsprecher LAbg. Roman Stiftner in Reaktion auf die derzeit häufigen Überschreitungen der Feinstaubgrenzwerte in Wien.

Aufgrund des strengen und schneereichen Winters sei der Bedarf an Streusplitt besonders hoch gewesen. "Die Stadt Wien hat es verabsäumt, flächendeckend und rechtzeitig mit Sohlesprühwagen den Streusplitt einzukehren. Jetzt belasten die Streusplittpartikel die Lungen der Wiener Bevölkerung. Auch jetzt nach den alarmierenden Feinstaubwerten ist das Umweltressort nicht in der Lage, für eine rasche Einkehrung des Splitts zu sorgen. Die Feinstaubwerte werden damit weiter steigen", befürchtet der VP-Umweltsprecher.

SPÖ versagt auch bei flankierenden Luftreinhaltemaßnahmen

Auch bei den flankierenden Luftreinhaltemaßnahmen, wie etwa der Ökologisierung des Energieverbrauchs, habe die Wiener Stadtregierung versagt und damit die Grundbelastung beim Feinstaub nicht gesenkt. "Es muss die Nachrüstung von Dieselpartikelfiltern gefördert und verstärkt Aktionen zur Wärmedämmung gesetzt werden. Auch eine Offensive in Richtung vermehrter Einsatz von Solarenergie ist umgehend notwendig", wiederholt Stiftner langjährige Forderungen der ÖVP Wien.

"Die Umweltverantwortlichen in dieser Stadt waren bisher nicht in der Lage, die Energieversorgung Wiens so umzugestalten, dass die daraus resultierende zusätzliche Feinstaubbelastung reduziert werden hätte können. Mit dem Versagen bei der Streusplittproblematik ist nun das Feinstaubdesaster in diesem Jahr vorprogrammiert", schließt Stiftner.

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