Heftiger Protest des Österreichischen Frauenrings

ORF-Publikumsratwahl macht Beschwerde beim Vfgh erforderlich

Wien (OTS) - Seit Herbst 2009 hat sich der Österreichische Frauenring (ÖFR) bei Politik und ORF-Geschäftsführung massiv dafür eingesetzt, als Vertretung der Interessen österreichischer Frauen zur Wahl des Publikumsrats des ORF zugelassen zu werden.

Hunderte Frauen haben bei der zwischen 26.1. und 1.2.2010 durchgeführten Fax-Wahl ihren Protest schriftlich deponiert.

Sowohl die monatelangen Forderungen des ÖFR als auch die Proteste der Frauen wurden von den Verantwortlichen schlicht weg ignoriert.

Dr.in Christa Pölzlbauer, Vorsitzende des ÖFR, kritisiert dieses Vorgehen heftig: Es reicht! Nun ist der Verfassungsgerichtshof am Wort! Der Frauenring wird sich an das Höchstgericht wenden!"

Darüber hinaus - so Pölzlbauer - sei es ein schweres und völlig unakzeptables demokratiepolitisches Defizit, dass Frauen in der derzeitigen Fassung des ORF-Gesetzes keine institutionalisierte Vertretung im Publikumsrat haben - im Gegensatz zu vielen anderen Bevölkerungsgruppen, die sehr wohl vertreten sind.

Des Weiteren ist die Fax-Wahl demokratiepolitisch bedenklich, da in Familien der Haushaltsvorstand - meistens der Mann -wahlberechtigt war.

"Die Geduld der österreichischen Frauen ist am Ende!", so Pölzlbauer

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