ÖSTERREICH: Leitl gegen Bankensteuer

WKO-Chef will nur "Risikospekulationen" besteuern und dafür Kreditgebühr abschaffen - Njet der WB-Mandatare im Parlament möglich

Wien (OTS) - Wirtschaftskammer-Präsident Christoph Leitl tritt
im Interview mit ÖSTERREICH (Mittwoch-Ausgabe) gegen die von der Koalition geplante Bankensteuer ein. "Da wird", so Leitl drastisch, "wieder eine Steuer über die Sparer und die Wirtschaft drübergeprackt". Konkret fürchtet der ÖVP-Politiker, dass die Banken (und Versicherungen) die Steuer auf die Sparer und vor allem auf die Wirtschaft weitergeben: "Es besteht die Gefahr, dass die Steuer auf die Wirtschaft, die Kredite braucht, und auf Sparer übergewälzt wird. Das schadet den Investitionen, die wir brauchen." Leitl kann sich auch ein Njet der 19 Wirtschaftsbündler vorstellen, die im ÖVP-Parlamentsklub sitzen: "Wir sehen uns das erst einmal an. Klar ist aber: Der Wirtschaftsbund wird investionsfeindliche Maßnahmen nicht mittragen."

Leitl hat auch eine Alternative parat: "Wir besteuern hochspekulative Geschäfte der Banken und schaffen im Gegenzug die Kreditgebühr ab." Das wäre gutes Geschäft für Unternehmen und Privatkunden: Sie zahlen Jahr für Jahr jeweils 100 Mio. Euro Kreditgebühr.

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