Csörgits ad Kickl: Mindestsicherung bringt Sozialhilfeempfänger zurück auf Arbeitsmarkt

Es gibt nur einen Weg, um die Zahl der Sozialhilfeempfänger zu reduzieren - Ihnen einen Arbeitsplatz verschaffen

Wien (OTS/SK) - "Es gibt nur einen Weg, um die Zahl der Sozialhilfeempfänger zu reduzieren: ihnen wieder einen Arbeitsplatz zu verschaffen. Und genau hier setzt die SPÖ-geführte Bundesregierung mit der bedarfsorientierten Mindestsicherung an", so SPÖ-Sozialsprecherin Renate Csörgits zu den heutigen Aussagen von FP-Kickl. "Der Anstieg der Sozialhilfeempfänger ist eine der traurigen Konsequenzen der aktuellen, weltweiten Finanz- und Wirtschaftskrise. Und es zeigt, wie wichtig die Umsetzung der bedarfsorientierten Mindestsicherung ist. Durch die Mindestsicherung werden Sozialhilfeempfänger erstmals direkt und systematisch angesprochen und durch intensive Betreuung durch das AMS wieder zurück auf den Arbeitsmarkt gebracht. Hier liegt der deutliche Unterschied zwischen 'Sozialhilfe' und 'bedarfsorientierter Mindestsicherung'", betont die SPÖ-Sozialsprecherin. ****

"Ab 1. September 2010 wird der Bund zwischen 120 und 140 Millionen Euro im Jahr investieren - ein beträchtlicher Teil davon wird in die arbeitsmarktpolitischen Maßnahmen für Sozialhilfeempfänger fließen", so Csörgits. Ab der Einführung der bedarfsorientierten Mindestsicherung erhalten Sozialhilfeempfänger intensive Beratung, Orientierungsphasen und die Möglichkeit, ihre Arbeitsmarktchancen durch Qualifizierungsmaßnahmen zu erhöhen.

Wie erfolgreich diese von Sozialminister Rudolf Hundstorfer umgesetzte Maßnahme sei, zeige ein aktuelles Modellprojekt in Wien Floridsdorf und Donaustadt, das bald auch auf Bruck an der Mur ausgeweitet wird. "Obwohl die Teilnahme an diesem Projekt freiwillig ist, hat sich die Hälfte aller Betroffenen in den Bezirken dazu bereiterklärt mitzumachen. Die Menschen sind bereit, ihr Leben zu ändern, sie wollen ihre Situation verbessern und genau hier setzt die bedarfsorientierte Mindestsicherung an. Sie bietet besonders Langzeitarbeitslosen ein Sprungbrett, um wieder erfolgreich am Arbeitsmarkt Fuß fassen zu können", so die SPÖ-Sozialsprecherin abschließend. (Schluss) sv

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