Windbüchler-Souschill: Föderalismus im Jugendschutz nicht notwendig

Vereinheitlichung zur Besserstellung von Jugendlichen gefordert

Wien (OTS) - Die Diskussion über die Vereinheitlichung des Jugendschutzes in Österreich geht in die nächste Runde. "Die Grünen können den Forderungen der Bundesjugendvertretung zum einheitlichen Jugendschutz voll inhaltlich zustimmen. Ein österreichweites einheitliches Gesetz, für einen verbesserten Schutz von Jugendlichen und für mehr Transparenz ist rasch umzusetzen.", so Tanja Windbüchler-Souschill, Kinder- und Jugendsprecherin der Grünen.

Als absurd bezeichnet sie die vorhandene traditionelle Situation des Jugendschutzes. "Der Jugendschutz ist keine Angelegenheit von neun Bundesländern. Mobilität und neue Lebensrealitäten junger Menschen zeigen, dass es neun Grenzen und somit neun Gesetze nicht braucht. Der Föderalismus verschlechtert den Status von jungen Menschen",so Tanja Windbüchler weiters.

Jugendschutz heißt für die Grüne Jugendsprecherin neben Transparenz und Vereinheitlichung auch Prävention. "Österreich muss beginnen in die flächendeckende Prävention für den nachhaltigen Schutz junger Menschen zu investieren, damit die oft dramatischen Situationen mit Alkohol, Nikotin, Drogen und Gewalt verhindert werden können", so Tanja Windbüchler-Souschill.

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