Strache: Raiffeisen-Fusion: Willkürliche Vermischung gemeinwirtschaftlicher und handelsrechtlicher Organisationsformen

Wien (OTS) - "Noch vor Wochen wurde uns von Seiten der Raiffeisenmanager erzählt, dass es keinerlei Probleme bei den Ostgeschäften gäbe", erklärte heute FPÖ-Bundesparteiobmann HC Strache. Aber offensichtlich sei Raiffeisen International doch nicht so erfolgreich, wie man den Menschen weismachen wollte.

Dass die Fusion von RZB und ihrer Ostbankenholding Raiffeisen International nun durchgeführt werde, zeige, dass die Firmenentwicklung und das Konzern-Design eine willkürliche Vermischung gemeinwirtschaftlicher und handelsrechtlicher Organisationsformen darstellten. Dies sei eine höchst bedenkliche Entwicklung, diese Machtfülle einiger weniger sei innerhalb der EU wohl einmalig, kritisierte Strache.

"Genossenschaften dürfen sich nur an solchen Wirtschaftssubjekten beteiligen, deren Unternehmensgegenstände und reale Geschäftsausübung ausschließlich die Förderung ihrer Mitglieder zum Zweck haben", stellte der FPÖ-Chef klar. Welchen Förderzweck die Aktivität des Raiffeisenkonzerns in Osteuropa verfolge, sei nicht ersichtlich. Für die FPÖ sei jedenfalls klar, dass Raiffeisen alle wirtschaftlichen Geschäftsaktivitäten, die nicht eine direkt Förderung der Mitglieder der Raiffeisengenossenschaften zum Gegenstand hätten, wie z.B. Medienbeteiligungen an NEWS, Profil, Kurier etc., zu veräußern seien.

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