Ohne wirtschaftliche Freiheit kein Wohlstand

Index of Economic Freedom 2010 zeigt für Österreich unmittelbaren Handlungsbedarf im Bereich "freedom for doing business" auf.

Wien (OTS) - Der von der Heritage Foundation jährlich erstellte
und gestern im Wiener Hayek Institut präsentierte Index of Economic Freedom 2010 attestiert Österreich im internationalen Ranking mit dem 22. Platz zwar eine gute Position im weltweiten Mittelfeld, zeigte aber zugleich auf, dass Österreich im Vergleich zum Vorjahr bei drei Faktoren zurückgefallen ist. "Obwohl wir den guten 22. Platz im internationalen Vergleich einnehmen, haben uns mehrere unserer Nachbarländer im Rating um fiscal freedom und government spending nicht nur eingeholt sondern teilweise sogar überholt," so Barbara Kolm, Generalsekretärin des Hayek Instituts. Besonders drastisch wirken sich minus fünf Prozent im Bereich "freedom for doing business" aus. Ein Umstand, der deutlich macht, dass unmittelbarer Handlungsbedarf besteht, um als Arbeits- und Wirtschaftsstandort wettbewerbsfähig zu bleiben.

Für die Leiterin des wirtschaftsliberalen Instituts, das kürzlich als einziger österreichischer Think Tank in einem Vergleich aller 1.233 Think Tanks in Westeuropa mit Platz 27 ausgezeichnet wurde, steht überdies außer Zweifel, dass es zu keinen weiteren Steuererhöhungen kommen darf und dass Staatsausgaben auch weiterhin gesenkt werden müssen. Aus dem Index geht deutlich hervor, dass hohe Staatsausgaben und Stimuluspakete das Wachstum nicht wie angenommen positiv beeinflussen, sondern einen kontraproduktiven Einfluss ausüben: Geld wird ohne Wirkung zu erzielen ausgegeben und ist für alternative Verwendung nicht verfügbar.

Kritsch steht Kolm auch dem Thema Bankensteuer gegenüber, da die Einführung dieser im Endeffekt die Kosten für Kredite in die Höhe treiben würde. Kosten, die letztlich der Konsument zu tragen hätte und sich in weiterer Folge negativ auf die wirtschaftliche Entwicklung Österreichs auswirken würden.

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