Luftgütemaßnahmen des Landes zeigen Wirkung

Untersuchungen bestätigen positive Entwicklung bei Feinstaub und Ozon

Bregenz (OTS/VLK) - Sowohl der Luftgütebericht 2009 des Umweltinstitutes als auch wissenschaftliche Studie der Firma Ökoscience AG Chur über die lufthygienische Entwicklung in Vorarlberg zeigen eine positive Entwicklung auf. Insbesondere die Feinstaub- und Ozonwerte lagen spürbar unter jenen früherer Jahre. Das sind klare Belege, dass das von der Landesregierung im Jahr 2005 beschlossene 30+1 Maßnahmenprogramm zur Reduzierung der Schadstoffemissionen Wirkung zeigt, sagten Landeshauptmann Herbert Sausgruber und Umweltlandesrat Erich Schwärzler heute, Dienstag, im Pressefoyer.

Seit Beginn der systematischen Feinstaubmessungen im Jahr 2001 war 2009 das Jahr mit der geringsten Belastung. Auch die Ozonwerte lagen 2009 durchwegs unter der Informationsschwelle, was im Zuge der mittlerweile 20-jährigen systematischen Ozonüberwachung nur in den sehr regenreichen Sommern 1999 und 2000 sowie im Jahr 2008 der Fall war. Demgegenüber waren die Stickstoffdioxid-Konzentrationen (NO2) -wie schon in den Jahren davor - erhöht.

Die Firma Ökoscience Chur hat im Auftrag des Landes eine Studie über die lufthygienische Entwicklung in Vorarlberg in den vergangen zehn Jahren erstellt. Sie zeigt, dass speziell beim Feinstaub in dieser Zeit eine generelle Abnahme gab. "Die wetterbereinigten Trends lassen die Wirksamkeit getroffener Maßnahmen deutlich erkennen", erläuterte Studienautor Jürg Thudium.

Zu den Schwerpunkten des Vorarlberger 30+1 Punkte Maßnahmenprogramms zählen Straßenreinigung und Winterdienst, die Umstellung auf schadstoffärmere Busse im öffentlichen Verkehr sowie das richtige Heizen. Diese Maßnahmen zielen klar in die richtige Richtung, sagte Landesrat Schwärzler: "Unser erklärtes Ziel bleibt es, die Luftbelastung auch weiter so gering wie möglich zu halten."

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