BZÖ-Petzner: ORF-Gesetz ist Manifest rot-schwarzer Proporzpolitik und Postenschachers

Wien (OTS) - "Das Zustandekommen des ORF-Gesetzes ist ein Manifest rot-schwarzer Proporzpolitik und Postenschachers. SPÖ und ÖVP geht es weder um das Unternehmen ORF selbst, noch um freien Wettbewerb und Medienvielfalt in Österreich, sondern ausschließlich um die Sicherung ihrer parteipolitischen Interessen im öffentlich-rechtlichen Rundfunk." Das erklärt BZÖ-Mediensprecher, Generalsekretär Stefan Petzner und sieht den monatelangen Streit der der großen Koalition und das nunmehrige Ergebnis als beste Empfehlung für die vom BZÖ forcierte Privatisierung des Unternehmens. "Der ORF ist nur dann überlebensfähig, wenn er aus der rot-schwarzen Geiselhaft befreit wird. Denn der öffentlich-rechtliche Rundfunk hat sich in Zeiten von You-Tube und Web 2.0 in der derzeitigen Form einfach überlebt. Die Zukunft lautet: Der Konsument wird für sich selbst und individuell zum Programmmacher werden. Die Programmmacher werden nicht mehr in den Parteizentralen sitzen."

Petzner: "Was die Verhandlungen über die Zwei-Drittel-Materie der unabhängigen Medienbehörde betrifft, halte ich für das BZÖ fest, dass über das ORF Gesetz und die Zukunft des Unternehmens insgesamt gesprochen und verhandelt werden muss."

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