14 türkische Imame absolvieren landeskundlichen Lehrgang in Wien

Wien, 23.02.2010 (KAP) 14 türkische Imame, die in den nächsten Jahren in Österreich als Seelsorger arbeiten, werden derzeit in Wien in einem einwöchigen Lehrgang mit der österreichischen Kultur- und Rechtssystem vertraut gemacht. Auch die Kirchen sind maßgeblich in diesen Lehrgang, der vom Außenministerium in Zusammenarbeit mit dem türkischen staatlichen Religionsamt (Diyanet Isleri Baskanli/DIB) veranstaltet wird, involviert.

Der Lehrgang - er findet im kirchlichen Afro-Asiatischen Institut statt - beinhaltet Module über das rechtliche und politische System in Österreich, die hier ansässigen Religionen, über Kultur, Menschenrechte, Demokratie und Religionsfreiheit.

Am Montagvormittag stand ein Besuch im Wiener Caritashaus "Miriam" auf dem Programm, in dem auch muslimische Frauen, die von häuslicher Gewalt oder Zwangsheirat bedroht sind, Zuflucht finden. Die Imame würden so mit einem brennenden Problem konfrontiert und könnten in einem nächsten Schritt ihre Aufgabe und Verantwortung als Prediger in den Moscheen reflektieren, unterstrich der Islambeauftragte der Erzdiözese Wien, Dechant Martin Rupprecht, im "Kathpress"-Gespräch.

Volltext der Meldung unter www.kathpress.at

O-Töne von Dechant Rupprecht sind in Kürze unter www.katholisch.at abrufbar.

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