ÖH: Wiener Linien benachteiligen FH- und PH-Studierende

Semestertickets orientieren sich bloß an den Uni-Zeiten

Wien (OTS) - Während Studierende an Universitäten noch bis Ende des Monats vorlesungsfrei haben, beginnen an Wiener Fachhochschulen und Pädagogischen Hochschulen bereits im Februar die Lehrveranstaltungen. "Die Wiener Linien nehmen aber auf die Bedürfnisse von ca. 10.000 in Wien inskribierten FH- und PH-Studierenden keine Rücksicht, sondern bieten nur Semestertickets ab März an", kritisiert Thomas Walllerberger vom Vorsitzteam der ÖH-Bundesvertretung.

"Dass der Hochschulsektor aus mehr als Unis besteht, scheint sich noch nicht bis zu den Wiener Linien durchgesprochen zu haben", ärgert sich Sigrid Maurer vom ÖH-Vorsitzteam. Semestertickets sind nur für die Uni-Zeiten 1. März bis 30. Juni (Sommersemester) bzw. 1. Oktober bis 31. Jänner (Wintersemester) erhältlich.

Ins schlechte Bild passt, dass Semestertickets - egal für welche Hochschule - nur für StudentInnen bis 26 Jahre erhältlich sind (27 Jahre, wenn Zivildienst bzw. Bundesheer bereits absolviert). "Diese Regelung ist realitätsfremd. Insbesondere FH-StudentInnen nehmen ihr Studium oft nicht direkt nach der Matura, sondern erst mit Mitte 20 auf", erklären Maurer und Wallerberger.

Weiteres Hindernis für FH-Studierende: Deren StudentInnenausweise gelten nicht automatisch als Berechtigungskarte der Wiener Linien -die für den Kauf des Semestertickets notwendig ist. "Während Uni-Studierende ihren Ausweis als Berechtigungskarte nutzen, müssen KollegInnen von den FH erst mühsam im fernen Erdberg darum ansuchen", so ÖH-Generalsekretärin Eva Maltschnig.

Digitale Pressemappe: http://www.ots.at/pressemappe/144

Rückfragen & Kontakt:

Österreichische HochschülerInnenschaft (ÖH)
Alexander Dworzak, Pressesprecher
Tel.: 0676 888 52 211
alexander.dworzak@oeh.ac.at
http://www.oeh.ac.at

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | NHO0001