Fahrzeugwirtschaft zur Altfahrzeugverordnung: "Bürokratieflut hat endlich ein Ende"

Verwaltungskosten bei Altautoentsorgung wird durch Novelle maßgeblich reduziert - 2.200 KMU werden jährlich um rund 700.000 Euro Verwaltungsaufwand entlastet

Wien (OTS/PWK144) - Die Novelle der Altfahrzeugverordnung, die
als Entwurf vom Lebensministerium ausgesandt wurde, ermöglicht den Betrieben spürbare Verwaltungsvereinfachungen. "Jeder Betrieb, der Altfahrzeuge übernimmt, musste bisher einen Nachweis über die erreichte Verwertungsquote erbringen. Mit der aktuellen Novelle hat die Bürokratieflut endlich ein Ende, denn ab nun wird es möglich sein, dass eine österreichweite Plattform gesamthaft alle erforderlichen Meldungen an das Lebensministerium liefert.", ist Gustav Oberwallner, Obmann des Fahrzeughandels in der Wirtschaftskammer Österreich (WKÖ), erleichtert.

Etwa 2.000 KFZ-Betriebe und 200 Verwertungsbetriebe sind mit der Rücknahme von Altfahrzeugen beschäftigt und verpflichtet, eine Quote über die übernommenen und verwerteten Altfahrzeuge zu berechnen und dem Lebensministerium nachzuweisen. An der Plattform werden Importeure, Shredder, Behandler und Erstübernehmer teilnehmen. Sie wird nach Genehmigung durch das Lebensministerium den kollektiven Nachweis der Quotenerfüllung erbringen.

"Die Verwerter und Shredder können die Plattform nutzen, um ihre Verpflichtungen zur Meldung an das Lebensministerium zu erfüllen", freut sich auch Herbert Müller-Guttenbrunn, Obmann des Sekundärrohstoffhandels in der WKÖ, und ergänzt: "Ohne die Qualität der Daten zu schmälern erspart diese Lösung den betroffenen Wirtschaftsbeteiligten einen Verwaltungsaufwand von fast 700.000 Euro pro Jahr."

Erfahrungsgemäß war bisher ein durchschnittlicher Aufwand für die Berechnung und den Nachweis der Quotenerfüllung von einem vollen Arbeitstag pro Betrieb und Jahr erforderlich.

"Der Kraftakt ist gelungen, die Zusammenarbeit von Importeuren, KFZ-Handel und -Gewerbe, Autoverwertern, Behandlern und Shreddern unter der Führung der WKÖ hat sich bewährt", resümiert der Bundesinnungsmeister der Kraftfahrzeugtechniker in der WKÖ Friedrich Nagl und fügt hinzu: "Es ist zu hoffen, dass die neue Regelung rasch beschlossen und die Plattform bis Mitte des Jahres installiert wird." (AC)

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