SoHo: Europäisches Jahr gegen Armut und soziale Ausgrenzung in Österreich eröffnet

Traschkowitsch: Mehr Solidarität unter Lesben, Schwulen und Transgender Personen

Wien (OTS/SK) - "Notstandshilfe, schwul und in der Schuldenfalle; Lesbe, seit drei Jahren Notstandshilfeempfängerin, keine Aussicht auf eine Arbeit und das Geld reicht nur mehr fürs Notwendigste - und oft nicht einmal das. Das sind Hilferufe, die an uns herangetragen werden. Sie zeigen, dass auch Lesben, Schwule und Transgender Personen von Armut betroffen sind. Für sie bringt die LGBT-Community viel zu wenig Verständnis auf", erklärt Peter Traschkowitsch, Bundes-und Wiener Landesvorsitzender der SoHo (Sozialdemokratie & Homosexualität) zum Europäischen Jahr gegen Armut und Soziale Ausgrenzung, das heute, Montag durch Bundespräsident Heinz Fischer und Sozialminister Rudolf Hundstorfer offiziell in Österreich eröffnet wurde. ****

Leider wird Armut und soziale Ausgrenzung in der LGBT-Community tabuisiert, obwohl auch bei Lesben, Schwulen und Transgender Personen ein hohes Armutsrisiko besteht. Viele Lesben, Schwule und Transgender Personen schämen sich dafür, arbeitslos zu sein und nur schwer wieder Arbeit zu finden. Ganz zu schweigen von Transgender Personen, die auf Grund ihrer Geschlechtsanpassung arbeitslos werden und bei der Arbeitssuche auf große Ressentiments stoßen.

"Wir müssen wieder mehr Solidarität in der Community und mit den Betroffenen üben. Ich würde mir auch wünschen, dass Beratungsstellen in der LGBT-Community hier einen Schwerpunkt setzen. Wir werden uns der speziellen Probleme von LGBT-Personen annehmen und politische Konzepte erarbeiten", so Peter Traschkowitsch abschließend. (Schluss) sa

Digitale Pressemappe: http://www.ots.at/pressemappe/195

Rückfragen & Kontakt:

SPÖ-Bundesorganisation, Pressedienst, Löwelstraße 18, 1014 Wien
Tel.: 01/53427-275
http://www.spoe.at/impressum

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | NSK0009