Steindl: Banken und Vermögende müssen Beitrag gegen Krise leisten

SPÖ NÖ begrüßt beschlossene Bankenabgabe

St. Pölten (OTS) - "Nach einigem Zögern unterstützt nun auch der Finanzminister den SPÖ-Vorschlag einer Bankenabgabe", begrüßt der SPÖ NÖ Landesgeschäftsführer Günter Steindl die Einigung zwischen Bundeskanzler Werner Faymann und Finanzminister Pröll als ersten Schritt in die richtige Richtung.

"Es geht nicht, dass Gewinne von Konzernen und Banken privatisiert werden, Verluste aber solidarisiert - deshalb ist es nur gerecht, wenn nun auch die Banken ihren Beitrag zur Bekämpfung der Krise leisten", so Steindl, der in einem weiteren Schritt für eine Vermögenszuwachssteuer eintritt. Vor allem die Verteilungsfrage müsse von der SPÖ, die eine starke Lobby für die zahlreichen ArbeitnehmerInnen ist, weiterhin gestellt und Lösungen gefunden werden, erklärt Steindl: Es sei nicht einzusehen, dass PensionistInnen und Menschen, die tagtäglich hart arbeiten von ihren Zinsen für wenige tausend Euro am Sparbuch 25 Prozent Kapitalertragssteuer zahlen müssen, während Millionäre wie Prinzhorn, Grasser und andere ihre Gewinne nur mit 12,5 Prozent besteuern müssen. "Jene, die die Krise verursacht haben, sollen zahlen! Es kann nicht sein, dass diejenigen, die den Karren aus dem Dreck ziehen müssen - nämlich die SteuerzahlerInnen - auch noch für die Folgen zahlen müssen. Es gehören endlich jene zur Kasse gebeten, die Millionen haben und bisher zu wenig für unser Gemeinwesen beigetragen haben!"

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