Cap zu Bankenabgabe: Bundeskanzler Faymann setzt sich durch

SPÖ-Klubobmann begrüßt Regierungskonsens zu Banken-Solidarabgabe

Wien (OTS/SK) - "Der Staat hat den Banken in einer schwierigen Situation geholfen, jetzt ist ihrerseits Solidarität gefordert, denn die Krisenlast darf nicht von den Steuerzahlern allein getragen werden. Daher ist es sehr erfreulich, dass Bundeskanzler Faymann heute mit seinem Vorschlag nach einem Solidaritätsbeitrag der österreichischen Banken Konsens mit dem Regierungspartner erzielen konnte", so SPÖ-Klubobmann Josef Cap zum Ergebnis des von Bundeskanzler Faymann einberufenen Bankengipfels. Auch werde die Banken-Solidarabgabe dem Image der Banken zuträglich sein, vor allem auch, wenn sie sich verpflichten, dies keinesfalls auf die Kunden abzuwälzen, so Cap. ****

Jetzt werde eine Arbeitsgruppe eingesetzt, die sich mit der konkreten Umsetzung der Solidarabgabe befasse. "Die Finanzinstitute haben in den vergangenen Jahren gut verdient, zudem ist die Steuerbelastung der heimischen Banken im internationalen Vergleich recht niedrig, daher ist jetzt ein Beitrag der Finanzwelt zur Konsolidierung notwendig. Es sollen nicht die Arbeitnehmer, die die Krise nicht verursacht haben, die Krisensuppe allein auslöffeln", so Cap. (Schluss) mo/mp

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