Vizekanzler Pröll trat in Indien gegen Christenverfolgung auf

Neu Delhi-Wien, 22.02.2010 (KAP) Österreichs Vizekanzler Josef Pröll hat sich im Rahmen seiner Indienreise in der Vorwoche für den Schutz der Christen in dem Land eingesetzt. Es gelte "entschieden und solidarisch" gegen jede Verfolgung und Diskriminierung von Christen einzutreten, betonten Pröll und der indische Kardinal Oswald Gracias nach einem gemeinsamen Treffen am vergangenen Freitag in Bombay.

Der Erzbischof von Bombay hatte den Finanzminister während dessen viertägigem Arbeitsbesuch in Indien empfangen. Bei der Begegnung seien zahlreiche Themen wie gesellschaftlicher Zusammenhalt, Bildung und Soziales erörtert worden, hieß es am Montag auf "Kathpress"-Anfrage aus dem Ministerbüro. Pröll habe betont, dass die Kirche in Indien einen wertvollen Beitrag für die Gesellschaft leiste und gerade im Bereich der Bildungs- und Sozialeinrichtungen "unerläßlich" sei.

Christen werden in Indien immer wieder zu Opfern gewaltsamer Ausschreitungen fanatisierter Hindus. Nach der Ermordung eines radikalen Hindu-Führers im August 2008 wurden im Bundesstaat Orissa Tausende Christen Opfer pogromartiger Übergriffe.

Volltext der Meldung unter www.kathpress.at

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