ÖH gegen Zugangsbeschränkungen durch die Hintertür

Offene Fragen bei Studienplatzfinanzierung

Wien (OTS) - Der von Beatrix Karl in der "Presse" geäußerte Vorschlag zur Studienplatzfinanzierung stößt auf Ablehnung seitens der ÖH. "Das Prinzip "Geld folgt Studierenden" ist zwar überlegenswert, darf aber keinesfalls mit Zugangsbeschränkungen gekoppelt werden", sagt Thomas Wallerberger vom Vorsitzteam der ÖH-Bundesvertretung.

Geht es nach Karl, sollen die Unis statt eines Globalbudgets künftig wie Fachhochschulen einen Fixbetrag pro Student erhalten - der dort bei ca. 5.800 Euro pro Jahr liegt. Bei den aktuellen Studierendenzahlen bedeutet das eine Budgeterhöhung, die die Ministerin aber nicht zur Verfügung stellen will. "Zusätzliche Mittel sind für die Hochschulen dringend notwendig. Wenn Karl meint, die momentanen Ressourcen würden reichen, hat sie wohl die Debatten der letzten zehn Jahre verschlafen", merkt Sigrid Maurer vom Vorsitzteam der ÖH-Bundesvertretung an.

"Wir erwarten uns von der Ministerin, dass sie sich Gedanken darüber macht, wie die StudienanfängerInnenzahl in Österreich gesteigert werden kann - denn auch hier hinken wir dem OECD-Durchschnitt weit hinterher. Flächendeckende Zugangsbeschränkungen und eine Reduktion der Studienplätze sind eindeutig der falsche Weg", erklärt Eva Maltschnig, Generalsekretärin der ÖH-Bundesvertretung.

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