Caritas: Jedes vierte Kind in Osteuropa lebt in extremer Armut

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Wien, 22.02.2010 (KAP) Jedes vierte Kind in Osteuropa lebt in extremer Armut und nur mit einer guten Ausbildung haben diese Kinder die Chance auf eine bessere Zukunft. Dieses Resümee hat Caritas-Präsident Franz Küberl nach einem Lokalaugenschein bei Caritas-Hilfsprojekten in Satu Mare im Nordwesten Rumäniens sowie im ostslowakischen Romadorf Lomnicka gezogen.

In Lomnicka ist die staatliche Sozialhilfe von 200 Euro einzige Einkommensquelle der Roma-Familien. Meist leben zehn oder sogar mehr Personen gedrängt in winzigen desolaten Hütten. Strom und Wasser fehlen fast überall, nur ein kleiner Holzofen sorgt für Wärme im bitterkalten Winter.

Über Jahrzehnte hinweg seien die Roma aus der Gesellschaft hinausgedrängt worden, nun werde es wohl einen langen Atem und zwei bis drei Generationen brauchen, um sie wieder zu integrieren, so Caritas-Präsident Küberl.

Küberls Besuch in der Slowakei und in Rumänien fand zum Start der Osteuropa-Kampagne der Caritas statt. Diese steht unter dem Motto "Gemeinsam Wunder wirken - für Kinder in den ärmsten Ländern Europas". Insgesamt unterstützt die Caritas Österreich Kinder in den ärmsten Ländern Europas mit 126 Kinderprojekten. Küberl: "Gemeinsam können wir für diese Kinder aus bitterarmen Verhältnissen kleine Wunder wirken."

Volltext der Meldung unter www.kathpress.at

O-Töne von Franz Küberl unter www.katholisch.at/o-toene

(forts. mgl.)
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