Semesterferien-Bilanz der ÖAMTC-Flugrettung: Mehr als 1.000 Starts für rasche medizinische Hilfe

Die meisten Einsätze flog Christophorus 4/Tirol, gefolgt von Christophorus 9/Wien

Wien (OTS) - Während den vergangenen drei Wochen hatten die Crews der ÖAMTC-Notarzthubschrauber viel zu tun. Insgesamt 1.032 Mal mussten die 16 Helikopter der ÖAMTC-Flugrettung abheben, um Menschen in Not rasche Hilfe zu bringen. Die meisten Einsätze, nämlich 305, flogen die gelben Hubschrauber in Tirol. Am häufigsten startete der Kitzbüheler Notarzthubschrauber Christophorus 4 (104 Einsätze). An zweiter Stelle der Einsatzstatistik rangiert Christophorus 9 aus Wien mit 97 Einsätzen. Einsatzstärkster Tag war Sonntag, der 21. Februar, mit 77 geflogenen Einsätzen, gefolgt von Mittwoch, dem 17. Februar, mit 67 Einsätzen.

"Anders als man vielleicht meinen könnte, führen während der Semsterferien nicht Einsätze nach Sport- und Freizeitunfällen die Notfallstatistik der ÖAMTC-Flugrettung an", berichtet Reinhard Kraxner, Pilot und Geschäftsführer der ÖAMTC-Flugrettung. "Auch während der Wintersaison werden 56 Prozent der geflogenen Einsätze auf Grund internistischer, neurologischer oder anderer Notfälle notwendig."

Selbstverständlich haben die vielerorts idealen Schibedingungen auch tausende Wintersportler auf die Schipisten gelockt. Dieser Hochbetrieb auf den Pisten führte immer wieder zu schweren Schiunfällen. 450 Mal wurden die Flugretter zu Unfällen auf den Pisten der österreichischen Wintersportgebiete gerufen. Das Einsatzspektrum bei Wintersport-Unfällen ist breit gefächert und reicht von Notfällen bei Schifahrern über Snowboarder, Langläufer, Schitourengeher und Eisläufer bis hin zu Notfällen bei Eiskletterern.

30 Taubergungen während der Semesterferien

"Oft gehören Bergungen nach Schiunfällen zu den schwierigsten Einsätzen der Notarzthubschrauber", weiß der Geschäftsführer der ÖAMTC-Flugrettung. "Denn häufig erweist sich eine Landung auf Grund der Geländesituation als schwierig oder gar unmöglich." Auch auf diese Einsätze sind die Teams der ÖAMTC-Notarzthubschrauber bestens vorbereitet. "Ist eine Landung in unmittelbarer Nähe zum Notfallort nicht möglich, wird der Notarzt gemeinsam mit dem Flugrettungssanitäter mittels Tau zur Unglücksstelle geflogen", erklärt Kraxner. "Hat der Pilot den Notarzt und den Flugrettungssanitäter an der Unglücksstelle abgesetzt, beginnen die beiden mit der Erstversorgung des Verunfallten." Nach erfolgreicher Erstversorgung wird der verunglückte Patient im Bergesack am Tau hängend zum Zwischenlandeplatz zurückgeflogen. Nach der weiteren medizinischen Versorgung wird der Verunfallte für den Transport in den ÖAMTC-Notarzthubschrauber umgebettet.

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