Videokommunikation in Unternehmen spart Kosten und Zeit - Umsetzung erfolgt jedoch zögerlich

Unternehmen können von stärkerem Video-Einsatz profitieren - WKÖ und Cisco zeigen Potenziale auf - Publikums-Voting zum E-Award der WKÖ für die besten Online-Videos läuft

Wien (OTS/PWK140) - "Videokommunikation ist die Zukunft der Unternehmenskommunikation", ist Gerhard Laga, Leiter des E-Centers der Wirtschaftskammer Österreich (WKÖ) überzeugt. "71 Prozent der heimischen Unternehmer gehen davon aus, dass Firmen durch einem stärkeren Einsatz von Videos profitieren", präsentiert Laga die Ergebnisse einer repräsentativen Studie von Marketagent.com zum Thema "Nutzung von Videokommunikation in Österreichs Unternehmen", die im Auftrag von Cisco und der WKÖ durchgeführt wurde.

Einsparungspotenzial ist vor allem im Flugreiseverkehr gegeben:
Für 57 Prozent der Befragten reduziert ein verstärkter Einsatz von Video-Anwendungen die Anzahl der geschäftlichen Flugreisen in Ihrem Unternehmen. Dies ist vor allem die Überzeugung weibliche Führungskräfte und Unternehmerinnen (62 Prozent) sowie der Altersgruppe zwischen 40 und 49 Jahre (62 Prozent). "Unternehmen profitieren von einem intensiveren Einsatz der Videokommunikation in dreifacher Hinsicht: Videokonferenzen sind deutlich zeiteffizienter, sie sind kostengünstiger als Flugreisen und schonen die Umwelt", sagt Laga.

Die überwiegende Mehrheit (68,3 Prozent), der 1.000 befragten Personen aus österreichischen Betrieben ist überzeugt, dass Unternehmen am stärksten bei Marketing-, Werbung- und PR-Maßnahmen von Video-Anwendungen profitieren könnten. Dicht gefolgt von Aus -und Weiterbildung, hier sehen 67,7 Prozent deutliche Vorteile beim Einsatz von Videos. Weiteren Nutzen orten mehr als 50 Prozent im Verkauf und knapp 35 Prozent machen bei der Unternehmensführung große Vorteile von Videokommunikation aus.

Doch obwohl sich die österreichischen Unternehmer bewusst sind, dass der Einsatz von Videokommunikation an wirtschaftlicher Bedeutung gewinnt und großes Einsparungspotenzial birgt, sehen sie zum gegenwärtigen Zeitpunkt jedoch keinen Handlungsbedarf im eigenen Betrieb. Für Achim Kaspar, General Manager von Cisco Austria, sind die Ergebnisse der Studie ein Weckruf: "Wenn wir es in Österreich nicht schaffen, das Medium Video als Selbstverständlichkeit in den Geschäftsalltag einzubauen, dann wird der gesamte Wirtschaftsstandort Wettbewerbsnachteile erleiden. Konsumenten, Investoren und Lieferanten stellen sich weltweit auf diese Entwicklung ein. Da dürfen wir nicht zurückbleiben."

Die Wirtschaftskammer Österreich hat die zunehmende Bedeutung von Videos für den Geschäftserfolg der heimischen Betriebe früh erkannt. "Um den Videoeinsatz in Österreichs Unternehmen zu fördern, sind Online-Videos ein Schwerpunktthema beim E-Day 2010", sagt Laga: "Wir haben den E-Video-Award ins Leben gerufen und ausgewählte Programmpunkte der größten E-Business-Veranstaltung der WKÖ können auf www.eday.at live mit verfolgt werden." Der E-Video-Award wird in den Kategorien Online-Advertising, Online-Video und Newcomer verliehen und die Sieger werden am 4. März 2010 beim 11. E-Day der WKÖ im Haus der Österreichischen Wirtschaft in Wien ausgezeichnet. Auf der Homepage läuft noch bis zum 24. Februar das Publikumsvoting für das beste Online-Video. Für den E-Day ist die Online-Anmeldung auf www.eday.at möglich, der Eintritt zur Veranstaltung ist frei.

Eine weitere aktuelle Umfrage der WKÖ unter 1.000 österreichischen Geschäftsführern, leitenden Angestellten und selbständigen Unternehmern zeigt den Handlungsbedarf der Politik hinsichtlich der Gleichstellung von E-Rechnung mit der Papierrechnung: 73 Prozent der Unternehmen erhalten bereits elektronische Rechnungen und 31 Prozent der Befragten planen, ihre elektronischen Rechnungen aus einer Buchhaltungs-Applikation direkt an den Kunden zu versenden. Doch es bestehen rechtliche Unsicherheiten bezüglich der Akzeptanz der Rechnung in verschiedenen EU-Mitgliedstaaten. Laga verweist in diesem Zusammenhang auf das große Einsparungspotenzial: "Die Gleichstellung der E-Rechnung mit der Papierrechnung, eine jahrelange Forderung der Wirtschaftskammer, würde Einsparungen in Millionenhöhe ermöglichen." (AC/JR)

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